Leserbriefe

Nutzloses Kupfergeld

Der 500-Euro-Schein soll weg, Cent-Münzen vielleicht auch, vielerorts gibt’s schon Obergrenzen für Barzahlung. Eine Auswahl der zahlreichen Zuschriften zum Aufmacher „Bargeld unter Druck“.

Bargeld muss bleiben. Um sich persönlichen Freiraum zu bewahren. Kleine Cent-Münzen oder große Euro-Scheine können aber ruhig weg. Letzten Endes hat jeder längst bemerkt, dass 2 Cent Wechselgeld nicht mal für die Parkuhr zu gebrauchen sind. Die Entscheidung, wie hoch der Betrag sein darf, den man bar bezahlt, muss die von Kunde und Verkäufer bleiben.

Bartholomäus Ramsl,
83533 Edling

Eis per Handy zahlen?

Sowohl Bar- als auch Plastikgeld haben ihre Vor- und Nachteile. Ich selbst fühle mich unwohl mit großen Barsummen im Portemonnaie, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, die Kugel Eis mit dem Handy zu bezahlen. Angenommen, das Bargeld ist abgeschafft, wo bleiben denn da noch der Bezug zum Geld und dessen Wertschätzung?

Tim Weigang,
32289 Rödinghausen

Kontaktloses Klauen

Die neuen Karten, mit denen man kontaktlos zahlen kann, sind ja angeblich mit entsprechender Software kontaktlos lesbar. Das heißt: Wenn der Datendieb dicht dran ist, liest er meine Daten aus. Toll. Die Anbieter der Karten zeigen bislang keine Gegenmaßnahmen. Bei Bargeldklau muss der Dieb mich ja wenigstens noch kontaktieren.

Wolfgang Roth,
76706 Dettenheim

Der gläserne Kunde

Durch reine Kartenzahlung oder Bezahlen per Smartphone wird man zur gläsernen Person. Für jeden ist jederzeit nachvollziehbar, wo ich wann was gekauft habe. Und die Werbung kann entsprechend darauf ausgerichtet werden. Ich möchte das nicht. Ist der nächste Schritt dann die Beschränkung der Reisefreiheit?

Josef Kindra,
84375 Kirchdorf


Mehr zum Thema:

Der 500-Euro-Schein steht womöglich vor dem Aus. Fürs Barzahlen soll es eine Obergrenze von 5.000 Euro geben. Das zielt auf Kriminelle. Doch bei vielen ist die Aufregung groß. Dabei gab es nie so viel Euro-Bargeld wie heute.

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Schlagwörter: Private Finanzen

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