Leserbrief

Mit dem Auto drüberbrettern

Zum Leitartikel „Das Zebrastreifen-Syndrom“.

Sie argumentieren für einfachere Rahmenbedingungen bei der Zeitarbeit. Also ausgerechnet für die Lohnempfängergruppe, die durchschnittlich deutlich weniger Gehalt als die regulär Beschäftigten erhält? Für eine Berufsklientel also, die oft kaum dazu in der Lage ist, sich eine auskömmliche Rente zu finanzieren? Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben und etwas weiter gedacht: Sie wollen weniger regulierte Zebrastreifen – damit man mit dem Auto verantwortungsfreier drüberbrettern kann? Ich fühle mich schon ein bisschen wie im amerikanischen Wahlkampf.

Ulrich Lessel,
per E-Mail


Mehr zum Thema:

Die Schwachen im Land kommen nicht mehr voran. Schuld ist eine Politik, die es mit der Fürsorge übertreibt – und so am Ende zusätzliche Gefährdung schafft. Davor warnt eine eher unbekannte, vermutlich nicht sehr einflussreiche Lobby: die Lobby der Fußgänger.

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