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Leserfrage

Mieterhöhung: Was gilt denn nach Ablauf der drei Jahre?

Veronika S. per Facebook: „Innerhalb von drei Jahren darf eine Miete höchstens um 20 Prozent erhöht werden“, haben Sie berichtet. Und was ist nach diesen drei Jahren? Darf der Vermieter dann wieder, also in den nächsten drei Jahren, um insgesamt 20 Prozent erhöhen?

AKTIV: Im Prinzip – ja. Aber er muss dabei eben auch die zweite Vorgabe beachten, die wir beschrieben haben: die „ortsübliche Vergleichsmiete“ als Obergrenze. An einem Beispiel erklärt: Angenommen, die Miete beträgt bisher nur 500 Euro, ortsüblich wären inzwischen aber 1.000 Euro, und die sogenannte Kappungsgrenze am Ort liegt bei 20 Prozent. Dann könnte die Miete sofort um 100 Euro auf 600 Euro angehoben werden, drei Jahre später dann um 120 Euro auf 720 Euro – und so weiter. Die ortsübliche Miete wäre in unserem Beispiel also erst nach neun Jahren erreicht.


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