Leserbriefe

Man könnte doch Milliarden einsparen

Eines ist sicher: Immer ­wieder neue Leserbriefe zum Thema Rente. Eine Auswahl.

Solange unsere Volksvertreter die Rente selber reformieren, wird diese wohl nie funktionieren. Dabei könnte man doch Milliarden einsparen, wenn man die hohen Renten von Spitzenbeamten und -politikern an der normalen gesetzlichen Rente orientieren würde.

L. Hellstern,
47647 Kerken

Hört auf mit dem Beamten-Bashing

Es ist nicht richtig, immer über die Beamtenpensionen zu schimpfen. Ich beziehe eine Pension. Die Rentner haben etwa 45 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Wenn ich von meiner ach so hohen Pension die Kosten für die erzwungene private Krankenkasse, rund 550 Euro im Monat, abziehe, liege ich bei etwa 50 Prozent meines letzten Nettogehalts. Sicher ist das mehr, aber die immer zitierten eklatanten Ungleichheiten gibt es in der Wirklichkeit nicht.

Dieter Fischer,
via Facebook

Hat der Sozialstaat versagt?

Wenn alte Menschen in Mülltonnen nach Pfandflaschen wühlen, ist das beschämend. Es ist ein Zeichen von Altersarmut. Ein Leben lang arbeiten, und die Rente liegt knapp über Sozialhilfeniveau. Wie kann das sein? Hat dann der Sozialstaat versagt?

Herbert Haag,
96164 Kemmern


Mehr zum Thema:

Das dickste Rentenplus seit 23 Jahren, Leistungsausweitungen bei „Mütterrente“ und „Rente mit 63“: „Die Zeche zahlen die Jüngeren“, kritisiert Professor Bernd Raffelhüschen, einer der führenden Rentenexperten Deutschlands.

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