Leserbriefe

Kuchen und Krümel

Ein Leser bezieht Stellung zum Mindestlohn.

Natürlich muss man den Kuchen zuerst backen, bevor man ihn aufteilt. Aber wenn man den Kuchen von schlecht bezahlten Bäckern backen lässt, die Wohlhabenden ihn dann unter sich aufteilen und nur noch ein paar Krumen für die anderen vom Tisch fallen – dann muss die Politik dafür sorgen, dass auch gerecht verteilt wird. Und dass es ohne Mindestlohn 200.000 zusätzliche Jobs geben würde, für die die Solidargemeinschaft Aufstockungsbeiträge von ihren Steuern bereitstellen muss, ist auch nicht zielführend.

Karl Felgenhauer,
per E-Mail

Drei Monate prekär

Dieser Leser empfiehlt gar einen Rollentausch.

Es ist eine Frechheit, wie Besserverdiener über den Mindestlohn reden. Die sollten nur mal drei Monate leben wie prekär Beschäftigte. Meine Meinung ist: Wir müssen nicht immer nur unsere Wirtschaft schützen. Wir müssen auch mal die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten schützen!

Karl Löffler,
91799 Langenaltheim


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