Leserbriefe

Jammern und meckern

Lebensmittel: Hierzulande meist günstig. Foto: dpa

Zuletzt wuchsen die Sozialleistungen erneut stärker als die Wirtschaft ingesamt. Eine Leserin kommentiert das.

Mich nervt manchmal, dass wir solche Jammer-Weltmeister sind. Fast überall in Europa sind die Lebensmittel teurer als hier, dazu gibt es in Deutschland viele soziale Auffangnetze. Aber wir jammern und meckern, statt uns zu freuen.

Selbst Hartz-IV-Empfänger wissen, dass sie am Ersten ihr Geld bekommen, wie wenig es auch sein mag. Dazu eine warme und trockene Wohnung. In anderen Ländern wissen die Leute morgens nicht, ob sie genug Geld fürs Essen verdienen werden. Von längerfristiger Planung ganz zu schweigen. Und trotzdem sind diese Leute oft dankbarer und zufriedener als wir.

Manuela Simon,
per E-Mail

Kaum Vorsorge drin

Diese Leserin wiederum sieht die Dinge ganz anders.

Auch in Deutschland können viele von ihrer täglichen Arbeit nicht leben, haben einen zweiten Job oder müssen mit Sozialhilfe aufstocken. Miete und Nebenkosten fressen viel auf, Versicherungen müssen bezahlt werden.

Private Vorsorge ist da oft gar nicht mehr möglich. Und der Konsum beschränkt sich daher zumeist auf das Notwendigste.

Ellen Toniolo,
72636 Frickenhausen


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