Leserfrage

Guthabenkonto: Wie ist das mit der Schufa?

Bärbel S. aus Viernheim: Ich verwalte gemeinsam mit einer anderen Person das Konto des Jahrgangsvereins. Nun fordert die Sparkasse, dass wir einer Schufa-Auskunft zustimmen. Dabei darf das Konto gar nicht überzogen werden. Müssen wir die Zustimmung abgeben?

AKTIV: Aus Sicht des Verbraucherschutzes – kein Problem: „Die Schufa speichert zunächst nur, welche Konten bestehen“, sagt Birgit Höltgen, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Das sagt nichts über die Kreditwürdigkeit aus.“ Wer dann mit seinen Konten nicht negativ auffalle, profitiere sogar von den hinterlegten Daten – ein Konto auf Guthabenbasis könne daher von Vorteil für die Schufa-Bewertung sein. „Wenn keine Informationen bei der Schufa hinterlegt sind, hat das für den Betreffenden oft ungünstige Auswirkungen bei der Berechnung des ­Score-Werts, der eine statistische Auskunft über die Kreditwürdigkeit gibt“, so Höltgen weiter. Sie empfiehlt generell, regelmäßig eine Selbstauskunft anzufordern. Und zwar die kostenlose Variante – die „Datenübersicht nach Paragraf 34 Bundesdatenschutzgesetz“. Nach diesem Begriff sollte man also auf meineschufa.de Ausschau halten.


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