Leserfrage

Erziehungszeiten: Nachträgliche Rente?

Mutterglück: Früher war damit für viele Frauen das Arbeitsleben vorbei. Foto: akg-images

Dieter L. aus Bochum: Wir haben zwei Kinder. Meine Frau hatte sich nach der Heirat ihren Rentenanspruch für etwa drei Arbeitsjahre auszahlen lassen (das ist schon lange her, wir haben da keine Unterlagen mehr). Wie ist das nun mit den Erziehungszeiten?

AKTIV: Für jedes vor 1992 geborene Kind werden inzwischen zwei Erziehungsjahre berücksichtigt. „Und das gilt auch für Frauen, die sich ihre Beiträge zum Beispiel nach einer Heirat haben erstatten lassen“, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Für einen eigenen Rentenanspruch muss allerdings die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren erfüllt sein. Im Fall Ihrer Frau fehlt also ein Jahr. Die Lücke kann aber durch Zahlung freiwilliger Beiträge geschlossen werden: Wenn Ihre Frau jetzt einmalig rund 1.020 Euro einzahlt, hat sie einen Rentenanspruch von rund 120 Euro im Monat. Das rechnet sich schon nach neun Monaten.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang