Leserbriefe

Ein Job muss reichen

Friseur: Bald kommt der Mindestlohn. Foto: Fotolia

Mindestlohn: Hilft er Geringverdienern? Oder führt er für diese lediglich zu Einbußen bei den Sozialleistungen?

Natürlich fallen bei anständiger Bezahlung die Sozialleistungen weg. Das soll auch so sein! Denken Sie doch mal an das Selbstwertgefühl jener Menschen, die nach einem anstregenden Arbeitstag nach Hause kommen und sich dann noch mit den Formularen der Ämter auseinandersetzen müssen, weil das Geld nicht reicht. Wer einem Vollzeitjob nachgeht, dem muss doch das Geld zum Leben reichen.

Bernhard Kern,
86498 Kettershausen

Dreistes Argument

Laut Statistik bessern Geringverdiener häufig lediglich die Haushaltskasse auf. Diesen Leser nervt das Argument.

Man kann ja zu einem Mindestlohn stehen, wie man will. Aber das möglicherweise bessere Gehalt des eventuellen Partners eines Geringsverdieners zur Rechtfertigung eines niedrigen Lohnes heranzuziehen, ist doch einfach nur dreist.

Jens Rittersofer,
96450 Coburg


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Schlagwörter: Entgelt Soziales

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