Leserbriefe

Ein Fünftel fließt wieder zurück!

Rentner: Er chillt. Der Rest diskutiert. Foto: Fotolia

Rentenerhöhung, Eintrittsalter, Beitragsverwendung: Nach wie vor erreichen uns viele Briefe zum Dauerthema Ruhestand.

Nach 45 Beitragsjahren erhalte ich seit meinem 65. Geburtstag eine Rente, die mir einen bescheidenen Lebensstandard erlaubt. Und jetzt muss ich mir als Normalrentner vorhalten lassen, eine Rentenerhöhung um 2,1 Prozent sei üppig. Dass davon durch den Konsum oft wieder 19 Prozent an den Staat zurückfließen, bleibt auch unerwähnt. Ein fragwürdiger Beitrag in einem ansonsten sehr guten Blatt.

Emil Irl,
85604 Zorneding

Besser mehr Beitrag

In welchem Zustand befände sich die Rentenkasse eigentlich, wenn keine Fremdverwendung stattgefunden hätte? Beispielsweise für die Frührenten-Welle in den 80er-Jahren? Und zur Riester-Rente: Wir hätten besser einseitig höheren Beiträgen zur gesetzlichen Rente zustimmen ­sollen als diesem Föderprogramm für Versicherungen.

Karl-Heinz Schuster,
74889 Sinsheim

Jeder so, wie er will

Ich finde: Jeder sollte arbeiten können und auch aufhören können, so lange und wann er möchte. Und dies auch selbst ­bestimmen dürfen. Wir müssen aufhören, die Rente am Alter ­festzumachen. Sondern sollten zukünftig nur noch auf die Beitragsjahre schauen.

Bruni Wachter,
73773 ­Aichwald

Berichten Sie mal!

Berichten Sie doch mal über die Beamtenpensionen. Über deren Höhe, deren Berechnung, das alles im Vergleich zu normalen Renten, für die sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber Beiträge an die Rentenkasse entrichten. Und: Berichten Sie doch auch mal darüber, wie viel Geld in der privaten ­Altersvorsorge durch die Finanzkrise vernichtet wurde.

Frank Wegener,
per E-Mail


Mehr zum Thema:

Wer kurz vor der Rente steht, schiebt noch lange keine ruhige Kugel. Eine Studie zeigt: Mitarbeiter über 60 hängen sich im Job mehr rein als alle anderen. Und neben ihrer Motivation haben sie noch vieles mehr zu bieten.

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