Leserbrief

Bloß im Lenz blüht’s

25 Jahre nach der Währungsunion: Wie sehr blüht der Osten?

Wir sind ein Volk, es gibt keine Deutschen zweiter Klasse? Ich widerspreche Ihnen. Unlängst habe ich angedacht, wieder in meine Heimat im Osten zurückzukehren. Wissen Sie was? Kann ich mir gar nicht leisten! Als technischer Zeichner verdiene ich mit meiner Erfahrung im Westen 3 500 Euro. Im Osten die Hälfte. Bei gleichen Lebenshaltungskosten! Wir sind noch meilenweit von blühenden Landschaften entfernt! Es blüht, ja. Im Frühling im Gleichklang.

Volkmar Prüfer,
69502 Hemsbach


Mehr zum Thema:

Wenn es ums große Ganze geht, kann man die Wirklichkeit nicht immer nach dem Lehrbuch gestalten. Nie war dieser Pragmatismus segensreicher als bei der deutschen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion vor 25 Jahren. „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“ – so hat Helmut Kohl, der Kanzler der Einheit, einmal seinen Politikstil beschrieben.

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang