Leserbrief

8,50 Euro müssen sein

Nächstes Dauerthema: der ­Mindestlohn.

Zu kurzfristig, behaupten Sie, sei die gegenwärtige positive Einschätzung des Mindestlohns durch Arbeitsministerin Nahles. Soll Frau Nahles nach einem Jahr etwa keine Einschätzung vornehmen? Und woher nehmen Sie Ihre Überzeugung, dass durch den gesetzlichen Mindestlohn Millionen Ungelernte keine Job-Chance mehr hätten? Welche Anhaltspunkte haben Sie dafür? Hat der niedrige Ölpreis, den Sie für die Zunahme der Beschäftigung und den ausgebliebenen Beschäftigungsabsturz durch den Mindestlohn verantwortlich machen, nicht in erster Linie der Industrie geholfen? Und da, so schreiben Sie selbst, spiele der Mindestlohn ja keine Rolle.

Der Mindestlohn ist notwendig! Es ist beschämend, dass der Gesetzgeber ihn durchsetzen musste!

Herbert Hahner,
85386 Eching


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Läuft doch, findet Andrea Nahles. „Entgegen lautstarker Befürchtungen gibt es durch den Mindestlohn keinerlei ökonomische Verwerfungen. Im Gegenteil: Wir haben mehr Beschäftigung.“ Wow! Wie beschwingt die Arbeitsministerin daherkommt! Ganz so, als hätte sie mit ihrem rabiaten Eingriff in die Vertragsfreiheit und die Tarifautonomie die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft gesetzt.

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