Leserbriefe

45 Jahre sind genug!

Ruhestand: Wohl dem, der ihn genießen kann. Foto: Fotolia

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber dieses Thema nicht: die „Rente mit 63“.

Wenn man als Arbeitnehmer 45 Jahre lang für die Renditen der Arbeitgeber und das Sozialsystem seinen Beitrag geleistet hat, dann hat man sich seine Rente verdient. Würden nicht ständig Milliarden für Bankrottstaaten wie Griechenland zum Fenster rausgeworfen und hätte sich der Staat nicht über Jahrzehnte aus der Sozialkasse bedient, dann wäre auch genug Geld vorhanden.

Wolfgang Ried,
86929 Penzing

Von Aktien und Alten

Sollen Aktionäre für die Rente zur Kasse gebeten werden? Diese Leserin findet: na klar!

Immer weniger Arbeiter, immer weniger Rentenbeitragszahler, aber steigende Renditen für die Aktionäre. Das ist doch das Problem, nicht das Alter, in dem Leute nach 45 Arbeitsjahren in Rente gehen. Wobei ja nur die wenigsten diese 45 Jahre überhaupt erreichen. Also: Die Aktionäre müssen mit ran bei der Finanzierung der Rente. Das wäre in meinen Augen gerecht.

Jana Schluifelder,
per E-Mail

Behinderte vergessen

Ein Leser vermisst spezielle Renten-Regelungen für Menschen mit Handicap.

„So packen wir Gerechtigkeit“, steht auf dem Plakat, mit dem Arbeitsministerin Nahles für ihr Rentenpaket wirbt. Trotzdem vergisst sie die Schwächeren. Von dieser Reform haben Schwerbehinderte gar nichts. Jene, die sich zur Arbeit quälen und oft sowieso auf der Abschussliste stehen, gehen wieder leer aus. Und die Sozialverbände rühren sich nicht.

Jürgen Löffel,
per E-Mail


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