Detailarbeit: Mohamad Zarour mit seiner Kollegin Frieda Hekhuis. Foto: Wirtz

Wie dieser Syrer sich in Deutschland integriert

Neuer Beruf, neues Zuhause

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Textil

Hier finden Sie Berichte aus Unternehmen und Verbänden der Textil- und Mode-Industrie: Lernen Sie interessante Menschen kennen, spannende Innovationen und erfolgreiche Produkte.

Das Textilunternehmen Hagemann aus dem Münsterland gehört zu den Pionieren, wenn es um textilen Digitaldruck und Lasertechnik geht. Vorteil: Alles läuft trocken ab. Abwasser und schädliche Chemikalien gibt es nicht mehr.

Ihre Arbeit ist ganz und gar kein Kinderkram: Kirsten Böing kümmert sich um alle Belange des Kinderhorts beim Textilunternehmen van Clewe in Hamminkeln. So können ihre Kolleginnen früher zurück in den Job.

Wer früher Textilien herstellen wollte, nutzte kräftig Hilfs- und Farbstoffe. Heute gehören deutsche Textilunternehmen zu den saubersten der Welt – dank moderner Anlagen und effizienter Produktionsabläufe.

Quietschbunte Shirts und hautenge Radlerhosen gehen im Job gar nicht. Mittlerweile bieten Bekleidungshersteller aber auch alltagstaugliche Biker-Outfits – mit vielen Funktionen und nützlichen Details.

Die Schmitz-Werke in Emsdetten haben einen neuen Rollostoff entwickelt. Er spendet nicht nur Schatten, sondern ist auch schwer entflammbar. Deshalb darf er auch in Zügen, Flugzeugen und Autos eingebaut werden.

Im „TextilWerk“ in Bocholt treibt eine historische Dampfmaschine 30 Webmaschinen an. Die voll funktionsfähigen Oldtimer erzählen die Geschichte der deutschen Textil-Industrie, die im Münsterland ihren Anfang nahm.

Wie entsteht ein Kostüm für Schauspiel, Oper oder Tanz? Und welche Rolle spielen dabei Vliesstoffe vom Hersteller Freudenberg? Interessante Einblicke hinter die Kulissen gibt Manfred Scholz vom Nationaltheater Mannheim.

Acht Textillaboranten bearbeiten die Aufträge. Das Angebot wendet sich besonders an gewerbliche Kunden, die selbst kein eigenes Labor haben, aber für ihre Textilien vorgeschriebene Prüfungen nachweisen müssen.

Das Gewebe aus dem Münsterland steckt etwa im Flusensieb der Waschmaschine oder im Trockner. Der Markt für solche Anwendungen wächst, auch im Umweltschutz. Deshalb investiert Saati 2,5 Millionen Euro in neue Anlagen.

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