Wellpappe: Das Rohpapier ist zuletzt wieder deutlich teurer geworden. Foto: Shutterstock

Papier- und Kunststoffverarbeitung steht vor schwieriger Tarifrunde

Es läuft nicht alles rund

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Papier- und Kunststoffverarbeitung

Hier finden Sie Berichte aus Unternehmen und Verbänden der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie: Lernen Sie interessante Menschen kennen, spannende Innovationen und erfolgreiche Produkte.

Mit der neuen Rollen-Digitaldruckmaschine lassen sich im großen Stil Maßanfertigungen herstellen. Verpackungen sind dann in Zukunft auf eine Zielgruppe zugeschnitten oder werden einer Region angepasst.

Mehr als eine Milliarde Versandtaschen – so hoch ist die Jahresproduktion des Familienunternehmens aus Bruchsal. Darunter Sicherheitstaschen für Geldtransporte und Spurenbeutel für die Ermittler der Polizei.

In Industriebetrieben fehlen Azubis – auch, weil Berufe zu wenig bekannt sind: der Packmitteltechnologe etwa. Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung kümmert sich daher ideenreich um die Nachwuchswerbung.

Nur zwei Schulen in Deutschland bieten die Weiterbildung zum Papiertechniker an. Simon Böck hat die Vollzeit-Ausbildung an der Alois-Senefelder-Schule in München gewählt. Für ihn ein wichtiger Karriereschritt.

Reden, Respekt zeigen, gemeinsame Mittagspausen – oft können schon Kleinigkeiten den Spaß an der Arbeit erhalten und wiederbringen. Eine Expertin gibt Tipps, was jeder Einzelne für eine gute Stimmung im Betrieb tun kann.

Um im schnelllebigen Markt bestehen zu können, investierten die Niedersachsen in den letzten Jahren 13 Millionen Euro in neue Anlagen und Maschinen – dazu gehört neuerdings auch eine Elf-Farben-Tiefdruckmaschine.

Erneut steigen jetzt die Löhne: um 2,1 Prozent, wie es die Tarifpartner der Papier und Kunststoff verarbeitenden Industrie mit langem Vorlauf vereinbart haben. Passt das zur Lage der Branche? Einige bedenkliche Fakten.

Briefsendungen müssen auffallen, um sich aus der Masse abzuheben. Der Kuvert-Hersteller Richard Knauer aus Olching bei München setzt dabei auf Vielfalt. Im Angebot: ausgefallene Formen und Farben sowie Heißfolienprägungen.

Im Steinfurter Werk des Verpackungsherstellers Walki geht es heiß her: Bei 300 Grad schmelzen dort Extrusionsanlagen flüssigen Kunststoff auf Papier und Karton. Darin werden später empfindliche Lebensmittel verpackt.

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