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Metall- und Elektroindustrie

Wie gut ist der Standort Deutschland?

Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Südwestmetall. Foto: Verband

Ob in den Ballungszentren oder auf dem Land: Überall in Baden-Württemberg gibt es global erfolgreiche Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie. Doch wird Produktion hierzulande auch künftig noch rentabel sein?

Bei einem aktuellen internationalen Standortvergleich schneidet Deutschland zwar gut ab und belegt sogar Platz drei – vor allem wegen der gut ausgebildeten Mitarbeiter und des erstklassigen Innovationsumfelds. Doch die Schwellenländer holen rasant auf. Sie punkten mit niedrigeren Kosten.

Die Arbeitskosten sind im Ausland viel niedriger als bei uns

Im Schnitt sind die Arbeitskosten je Wertschöpfungseinheit im Ausland um 12 Prozent niedriger als bei uns. In den USA beträgt der Kostenvorteil sogar 26 Prozent. Obwohl die Industrie bei uns besonders produktiv ist, reicht das nicht, um den riesigen Kostennachteil wettzumachen.

Was die Unternehmen jetzt brauchen, um am heimischen Standort weiter erfolgreich investieren zu können, ist eine Politik, die sie finanziell entlastet. Das heißt: Die Steuern müssen runter, damit der Standort im internationalen Steuerwettbewerb mithalten kann.


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