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Gerechtigkeit

Globalisierung: Die große Verunsicherung bei den Deutschen

Wolfgang Niemsch, Präsident des Arbeitgeberverbands NiedersachsenMetall. Foto: Verband

Unser Land hat in den vergangenen Jahren viele Krisen gut abgefedert. Wir verdanken das der Wirtschaft und den Industrieunternehmen. Sie sind das Fundament für unseren Wohlstand. Mehr Menschen als je zuvor sind heute erwerbstätig, auch in Niedersachsen; in manchen Regionen herrscht Vollbeschäftigung. Die Löhne steigen, ebenso die Steuereinnahmen des Staates.

Allerdings wachsen die Sozialausgaben stärker als die Wirtschaft. Doch nicht staatliche Umverteilung, sondern Wirtschaftswachstum ist die Grundlage der sozialen Sicherheit. Ohne starke Industrie könnte sich unser Land seinen Sozialstaat nicht leisten.

Wer behauptet, Deutschland sei ungerecht, ignoriert Fakten

Dennoch fühlen sich heute viele Menschen bedroht – von der Globalisierung und verstärktem Wettbewerb. Und das, obwohl es uns real besser geht als je zuvor. Bestärkt wird dieses Gefühl der Unsicherheit von Parteien rechts wie links. Sie sind Fundamentalkritiker und beteiligen sich nicht an einem offenen, konstruktiven Dialog über die Ausrichtung unserer Gesellschaft. Fest steht: Wer behauptet, Deutschland sei ein ungerechtes Land, ignoriert wissentlich die Fakten.


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