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Appell an die Bundesregierung

Die Rente muss gerecht sein

Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Südwestmetall. Foto: Verband

Die Bundesregierung will demnächst ein neues Rentenpaket präsentieren, mit teuren Geschenken und Zusatzleistungen. Das mag für manchen Rentner gut klingen – für die junge Generation ist das eine Zumutung!

Das Leeren der Kassen mutet an wie ein Schildbürgersteich

Die Regierung selbst hat erst vor Kurzem eine neue Rentenkommission ins Leben gerufen, die bis 2020 prüfen soll, wie die wachsenden Belastungen aus der Alterung der Gesellschaft künftig finanziert werden sollen. Dass die Kassen nun schon vor dem Kassensturz geleert werden sollen, mutet wie ein schlechter Schildbürgerstreich an.

Deshalb haben wir die Regierung in einem offenen Brief aufgefordert, ihre Reformen auf Eis zu legen, bis die Vorschläge der Kommission auf dem Tisch liegen.

Immer weniger Beschäftigte müssen die wachsenden Rentenlasten tragen

Klar ist doch: In unserer alternden Gesellschaft müssen künftig immer weniger aktive Beschäftigte die wachsenden Rentenlasten tragen. Das bedeutet: Die Renten werden zwar weiter steigen können, nur eben nicht mehr ganz so stark wie die Löhne. Und weil unsere Lebenserwartung steigt, werden wir auch alle etwas länger bis zum Renteneintritt arbeiten müssen.


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