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Nachwuchssicherung

Die Fachkräftelücke trifft jeden Betrieb, auch in der Metall- und Elektro-Industrie

Die Metall- und Elektro-Industrie muss sich weiter anstrengen, mehr junge Leute für technische Berufe zu gewinnen. Sonst wird die Fachkräftelücke noch größer, schreibt der Bereichsleiter Kommunikation des Arbeitgeberverbands.

Werner Fricke, Bereichsleiter Kommunikation NiedersachsenMetall. Foto: Verband

Werner Fricke, Bereichsleiter Kommunikation NiedersachsenMetall. Foto: Verband

Die Reportage auf dieser Seite zeigt: Nachwuchssicherung ist für Metall- und Elektro-Firmen wichtiger denn je. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlten im Frühjahr bundesweit 315.000 Arbeitskräfte im MINT-Bereich, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Damit erreichte die MINT-Lücke den Höchststand seit Start der Erfassung 2011. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl fehlender Fachkräfte um 32,5 Prozent zu – trotz Zuwanderung.

Die Rente mit 63 hat Engpässe bei MINT-Berufen verschlimmert

Zukünftig wird die Lücke vor allem bei MINT-Facharbeitern noch deutlich größer, wenn nicht zusätzliche Potenziale erschlossen und mehr junge Leute für diese Berufe gewonnen werden. Auch die Rente mit 63 hat die Engpässe bei MINT-Beschäftigten weiter verschlimmert. Speziell bei den Akademikern verringert dagegen ein steigender Anteil von MINT-Studenten den erwarteten Engpass.

Mit zahlreichen Projekten wie etwa dem Solar-Cup (Bericht auf Seite 3) arbeiten der Arbeitgeberverband und seine 300 Mitgliedsfirmen daran, den MINT-Nachwuchs zu sichern. Die Aufgabe bleibt.


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