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Spaß auf der Wiesn

Das Oktoberfest 2018 wird zur Riesengaudi – dank Technik von Siemens

Seit Jahrzehnten steuert Technik von Siemens die Karussells und Attraktionen auf dem Münchener Oktoberfest. So bieten die Fahrgeschäfte zwar Nervenkitzel, halten aber hohe Sicherheitsstandards ein.

Nichts für schwache Nerven: Bei der Oktoberfest-Neuheit „Predator“ wirken Kräfte wie beim Raketenstart. Es geht in die Höhe, dann über Kopf – und ein Looping folgt dem anderen. Foto: Siemens

Nichts für schwache Nerven: Bei der Oktoberfest-Neuheit „Predator“ wirken Kräfte wie beim Raketenstart. Es geht in die Höhe, dann über Kopf – und ein Looping folgt dem anderen. Foto: Siemens

Kraftprotz: Starke Motoren bewegen die Sitze am Turm zügig auf und ab. Foto: Siemens

Kraftprotz: Starke Motoren bewegen die Sitze am Turm zügig auf und ab. Foto: Siemens

Steuerpult: Am Monitor in der Kabine hat der Bediener mit der Siemens-Software allesim Blick. Hier zum Beispiel die Fahrt der 40 Gondeln des Oktoberfest-Riesenrads. Foto: Siemens

Steuerpult: Am Monitor in der Kabine hat der Bediener mit der Siemens-Software allesim Blick. Hier zum Beispiel die Fahrt der 40 Gondeln des Oktoberfest-Riesenrads. Foto: Siemens

Moderne Technik von Siemens steckt in vielen Fahrgeschäften auf dem Münchener Oktoberfest. Foto: Siemens

Moderne Technik von Siemens steckt in vielen Fahrgeschäften auf dem Münchener Oktoberfest. Foto: Siemens

Auf der Oiden Wiesn gastiert die über 79 Jahre alte Berg- und Talbahn „Fahrt ins Paradies“. Die Anlage war seit 1955 eingelagert und wurde durch Zufall 2003 entdeckt und restauriert. Foto: Siemens

Auf der Oiden Wiesn gastiert die über 79 Jahre alte Berg- und Talbahn „Fahrt ins Paradies“. Die Anlage war seit 1955 eingelagert und wurde durch Zufall 2003 entdeckt und restauriert. Foto: Siemens

Bierpipeline: An den Schänken zeigt ein „Maß-O-Meter“, wie viel Bier wie schnell fließt – und meldet Fehler sowie verkaufte Menge per SMS an Wirt und Brauerei. Foto: Siemens

Bierpipeline: An den Schänken zeigt ein „Maß-O-Meter“, wie viel Bier wie schnell fließt – und meldet Fehler sowie verkaufte Menge per SMS an Wirt und Brauerei. Foto: Siemens

München. Der Freifallturm ist nichts für schwache Nerven. 66 Meter klettert die Plattform in den Himmel, dann rauscht sie mit Schmackes in die Tiefe und bremst erst knapp vorm Boden wieder ab. Zwei Siemens-Motoren mit je 612 PS bewegen den 13 Tonnen schweren Koloss. Unter lautem Gekreische geht es während des Münchner Oktoberfests (22. September bis 7. Oktober) Tausende Male auf und ab.

Auch Riesenrad, Geisterbahn und viele andere Fahrgeschäfte auf der Theresienwiese arbeiten mit Technik des Münchner Konzerns. Die dort eingesetzten Antriebe und Steuerungen trifft man sonst in der Industrie, etwa in schnellen Verpackungsmaschinen oder der automatisierten Fertigung.

Ob Werkhalle oder Wiesn, alles muss fehlerfrei funktionieren. „Moderne Karussells brauchen eine ausgeklügelte Elektronik mit programmierbaren Steuerelementen und Umrichtern, die die starken Motoren dosiert mit Energie versorgen und die Sicherheit garantieren“, sagt Wolfgang Sanders aus dem Siemens-Geschäftsgebiet Process Industries and Drives. Im „Predator“ etwa lässt das spektakuläre Fahrprogramm die Insassen hoch über Kopf rotieren. Es stellt sicher, dass man danach zwar mit wackeligen Beinen, aber lachend wieder aussteigt.

Elektronik sorgt für Sicherheit auf dem Oktoberfest

Wo es rasant zugeht, darf keiner den Überblick verlieren. In den elektronischen Speichern sind alle Eventualitäten des automatisierten Betriebsablaufs hinterlegt. Vom Einrasten der Sicherheitsbügel bis zum Ausstieg wird die Fahrt überwacht, etwa wenn der „Höllenblitz“ mit einer Affengeschwindigkeit in den Tunnel saust. Die Steuerung lässt immer nur einen Zug je Abschnitt passieren. Auch punktgenaues Anhalten und schnelles Not-Aus sind wichtig, falls ein Halbstarker mal ein waghalsiges Manöver wagt.

Schon anno dazumal bewegte Siemens Karussells: Noch heute bringt ein originaler Drehstrommotor die historische „Fahrt ins Paradies“ auf Touren.

Und: Software von Siemens steuert auch die Bier-Pipeline, die das Hacker-Festzelt, das Winzerer Fähndl und die Bräurosl mit dem süffigen Wiesn-Bier versorgt.


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