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Themenspecial: Industriestandort Baden-Württemberg

Beschäftigung im Land sichern ist wichtig, betont der Vorsitzende von Südwestmetall

Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Südwestmetall. Foto: Verband

Die Beschäftigten in unserer Metall- und Elektro-Industrie verdienen gut. 2016 lag ihr Durchschnittsverdienst in Baden-Württemberg bei mehr als 63.000 Euro. Damit liegen sie zum Teil meilenweit über den Löhnen anderer Branchen – und zählen zu den bestbezahlten Industriearbeitskräften weltweit.

Unsere Betriebe können sich das nur leisten, weil sie auch besonders produktiv und innovativ sind – dank vieler kreativer Köpfe und fleißiger Hände in ihren Belegschaften. Allerdings hat insbesondere die Produktivität in den letzten Jahren keine großen Sprünge mehr gemacht, ganz im Gegensatz zu den Löhnen, die trotz niedriger Inflation noch einmal kräftig zulegten.

Die Herausforderung, trotz des hohen Entgeltniveaus in Deutschland erfolgreich zu wirtschaften, ist also gewachsen. Hinzu kommen gewaltige weitere Herausforderungen wie Digitalisierung, E-Mobilität oder demografischer Wandel, die Milliardeninvestitionen erforderlich machen, um Beschäftigung hier im Land zu sichern. Dabei können die Betriebe jeden Euro nur einmal ausgeben. Dies gilt es, im Blick zu behalten – auch bei der weiteren Entgeltentwicklung.


Die Artikel des Themen-Specials:

In einer umfangreichen Studie erforscht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), wie es um die Zukunft der Industrie in Baden-Württemberg steht. Dazu hat AKTIV den Volkswirt Thorsten Lang interviewt.

Mit Mitte 20 schon Verantwortung tragen und gutes Geld verdienen: Als Facharbeiter in der Metall- und Elektro-Industrie ist das möglich. Denn für den anstehenden Wandel brauchen Betriebe wie Mahle schlaue Köpfe.

Ob Konzern oder Mittelständler: Viele Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie produzieren im Ausland. Was an Ländern wie Polen und Ungarn so attraktiv ist, zeigt schon ein Blick auf die Arbeitskosten.

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