Jugend forscht

Zehntklässler entdeckt, wie man Treibhausgas sinnvoll nutzen kann

Auf zum Finale: Anton Klersy gewann mit seinem Kohlenstoffdioxid-Projekt. Foto: Werk

Ludwigshafen. Ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft? Sind saure Früchte wirklich „sauer“? Der Forschernachwuchs in Rheinland-Pfalz hat wieder einmal bewiesen, wie kreativ er ist. 54 junge Leute traten mit 37 Projekten beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Ludwigshafen an.

Jetzt stehen die Gewinner fest. Den ersten Preis im Fachgebiet Chemie sahnte der 15-jährige Anton Klersy vom Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur ab. Er fährt Ende Mai zum Bundesausscheid nach Künzelsau (Baden-Württemberg).

Mehrere Monate lang forschte er im Uni-Labor

Der Zehntklässler untersuchte die Frage, wie man das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid binden und in einen Brennstoff umwandeln kann. Mithilfe eines elektrochemischen Verfahrens gelang es ihm tatsächlich – in kleinem Maßstab – Alkohol (Methanol) nachzuweisen. „Den könnte man als Kraftstoff verwenden“, so Klersy. Mehrere Monate forschte der Gymnasiast unter anderem an der Uni Koblenz, wo er schon heute Chemie-Vorlesungen besucht.

Nach der Schule will Klersy studieren und gerne in der Forschung arbeiten, vielleicht sogar in der Medizin. „Man muss ständig Wege und Lösungen finden und entdeckt dabei immer Neues“, beschreibt er seine Chemie-Faszination.

Der Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ findet bundesweit jährlich statt, immer in sieben Kategorien – darunter Chemie, Biologie, Physik, Technik und Mathe. Gastgeber auf Landesebene war bereits zum 49. Mal der Chemiekonzern BASF.


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