Metall Rente

Wir sorgen vor


Fürs Alter sparen ist weder uncool noch ein Oldie-Thema. Sagen diese Azubis von Varta Microbattery

Ellwangen. „Im Alter vom Ehemann abhängig sein“, sagt die angehende Industriemechanikerin Natalia Korel (21), „das kommt für mich nicht infrage.“ Deshalb hat sie eine zusätzliche Altersvorsorge abgeschlossen. „Da zahle ich im Monat 30 Euro ein“, erklärt sie. Ihr ist klar: „Normalerweise denkt man daran in jungen Jahren eher weniger.“

Sie ist auf die Idee gekommen, weil bei der Varta Microbattery GmbH im schwäbischen Ellwangen alle neuen Azubis über Metall Rente informiert werden: Dieses Versorgungswerk gibt es jetzt seit zehn Jahren: Die Arbeitgeberverbände der Branche haben es mit der Industriegewerkschaft Metall gegründet – zwei starke Partner, die besonders gute Konditionen aushandeln können.

Es gibt Geld vom Arbeitgeber geschenkt

Die Vorteile erklärt der Metall Rente-Berater Antun Stipic heute 15 Varta-Azubis, die sich um ihn geschart haben. „Für die Vorsorge bekommen Sie Geld vom Arbeitgeber geschenkt“, sagt Stipic und blickt in neugierige Gesichter. „13,29 Euro laut Tarifvertrag und 5 Euro aufgrund einer Betriebsvereinbarung hier in der Firma. Sie können also mit 18,29 Euro einen Sparvertrag abschließen, ohne selbst was zu zahlen.“

Auch die Auszubildende Korel ist bei der Gruppenberatung dabei und ihr Azubi-Kollege Philipp Renschler (19), denn die beiden aus dem dritten Lehrjahr sind Jugendvertreter. Auch Renschler hat längst einen Vertrag abgeschlossen und nutzt damit noch ganz andere Vorteile: „So bekommen meine Eltern weiterhin Kindergeld“, erklärt er, „das wäre sonst ausgelaufen.“

Der Personalleiter setzt auf Information

Die jungen Leute erfahren auch, wie mager die Rente ohne zusätzliche Vorsorge ausfällt. So bekommt ein heute 30-Jähriger, der ledig ist und brutto 2.500 Euro verdient, nur 1.000 Euro, wenn er mit 67 in Rente geht – wie Berater Stipic als Beispiel vorrechnet.

Bei Varta hat die Geschäftsführung reagiert. Personalleiter Thomas Häußler und der Betriebsrat tun einiges, um die Mitarbeiter zu informieren. „Angesichts der drohenden Deckungslücke im Alter sind die Mitarbeiter stärker als früher gefordert, aktiv zu werden“, sagt Häußler. Seine Informationspolitik geht auf: „Mehr als 40 Prozent unserer 510 Mitarbeiter am Hauptsitz haben einen MetallRente-Vertrag“, schildert er.

Philipp Renschler findet das super: „Wir bekommen Geld geschenkt“, sagt er, „und wären doof, wenn wir das nicht nutzen.“

 

Info: Metall Rente

Metall Rente ist Deutschlands größtes industrielles Versorgungswerk: Seit zehn Jahren bietet es Lösungen für betriebliche und zusätzliche private Altersvorsorge sowie die Absicherung von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit.

Mehr als 350.000 Beschäftigte aus rund 18.000 Unternehmen haben dort inzwischen schon einen Vertrag. Jeden Monat kommen rund 150 Betriebe dazu, auch aus der Stahl-, Textil-, Holz- und Kunststoff-Industrie.

www.metallrente.de

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