Andrang im Zoo

Wie ein Tiergarten Besuchermassen bändigt


Publikumsmagnet: Flocke vor fünf Jahren in Nürnberg. Foto: dpa

Nürnberg. Flocke sorgte für einen Massenansturm. Die Ende 2007 im Tiergarten Nürnberg geborene Eisbärin war der Publikumsliebling in Franken. Als sie im Frühjahr 2008 erste Ausflüge ins Freigehege machte, brauchte der Zoo Unterstützung: Die Besucherströme leitete eine Sicherheitsfirma – per Dienstvertrag. Anders als im Werkvertrag wird kein konkretes Ergebnis vereinbart, sondern eine Dienstleistung. Die lautete, auf einer Tribüne die Neugierigen alle Viertelstunde zum Weiterziehen zu bewegen. Es gab nur Platz für 500 Leute. 2008 kamen 1,3 Millionen Besucher, 2012 waren es 1,1 Millionen.

Heute bewacht eine Firma mit Dienstvertrag nachts den Zoo, verkauft und kontrolliert Eintrittskarten. „Bei Bedarf öffnen wir acht Kassen“, sagt Verwaltungsleiter Dieter Kühnlein. An Sommer-Wochenenden kommen am Tag 7.000 Besucher.

Übrigens: Flocke lebt seit 2010 in einem französischen Freizeitpark.

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Werkvertrag: Was steckt dahinter?

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