Ehrenamt

Wie die Chemische Fabrik Budenheim soziale Projekte von Mitarbeitern unterstützt

Budenheim. Teilen, wenn es einem selber gut geht: Viele der über 700 Mitarbeiter der Chemischen Fabrik Budenheim bei Mainz engagieren sich ehrenamtlich. Ihr Arbeitgeber hilft: 10.000 Euro stellt er auch 2016 für soziale Aktionen jenseits des Werktors bereit.

„Miteinander Füreinander“ heißt das Projekt. „Wir möchten den Mitarbeitern damit unsere Anerkennung aussprechen und gleichzeitig Gutes tun“, sagt Geschäftsführer Harald Schaub.

Hilfe geht in die dritte Runde

Allein im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 19 gemeinnützige Engagements unterstützt. 1.500 Euro spendete es zum Beispiel an ein Sportprogramm für krebskranke Kinder an der Uniklinik Mainz. Ali Abbasi, Umweltingenieur bei Budenheim, warb dafür. Als seine kleine Tochter krank war, ging er oft auf die Station und wurde Mitglied der Kinderkrebshilfe.

„Ich habe damals gesehen, wie sehr den Kindern die Bewegung Spaß macht, wie sie ihre Krankheit für einen Moment vergessen können“, erzählt er. Das hat ihn berührt. Auch Projekte im Ausland erhalten Spenden: Marketing-Mitarbeiterin Henrike Scheel etwa engagiert sich für den Wiederaufbau in Nepal nach dem Erdbeben im Frühjahr 2015.

„Ein Bekannter von mir, Siegmar Weinz, ist Architekt und hat eigens für die betroffenen Gebiete erdbebensichere Häuser entworfen“, sagt sie. Mit dem Deutsch-Nepalesischen Kulturverein sammelt sie Geld für den Bau. 1.500 Euro steuert Budenheim bei.

In diesem Jahr geht „Miteinander Füreinander“ ins dritte Jahr. Chef Harald Schaub ist begeistert: „Wir sind nach wie vor überrascht, wie viele unserer Kollegen ihre Freizeit gemeinnütziger Arbeit widmen, auf ganz unterschiedliche Weise und mit so viel Energie.“


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Schlagwörter: Chemie Soziales

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