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Raumfahrt

Wer wird die erste deutsche Astronautin?

Der Plan ist ambitioniert: Bis 2020 soll die erste deutsche Frau ins All fliegen. Rund 500 Frauen hatten sich für diesen Job beworben, 6 kamen ins Finale. In Bremen präsentierten sie sich nun der Öffentlichkeit.

Die glorreichen Sechs: Von den insgesamt 86 Bewerberinnen, die es in die engere Auswahl geschafft hatten, blieben am Ende diese sechs übrig. Foto: Werk

Die glorreichen Sechs: Von den insgesamt 86 Bewerberinnen, die es in die engere Auswahl geschafft hatten, blieben am Ende diese sechs übrig. Foto: Werk

Spacig: Präsentation bei der Vorstellung der Finalistinnen in Bremen. Foto: Werk

Spacig: Präsentation bei der Vorstellung der Finalistinnen in Bremen. Foto: Werk

„Aus meiner Spinner-Idee ist nun endlich ein erwachsenes Projekt geworden.“ Claudia Kessler, Geschäftsführerin der Firma HE Space Operations und Initiatorin des Astronautinnen-Projekts. Foto: Werk

„Aus meiner Spinner-Idee ist nun endlich ein erwachsenes Projekt geworden.“ Claudia Kessler, Geschäftsführerin der Firma HE Space Operations und Initiatorin des Astronautinnen-Projekts. Foto: Werk

Anfangs war es nur eine „Spinner-Idee“ (Zitat der Initiatorin Claudia Kessler), nun ist es zu einem konkreten Projekt geworden: Bis 2020 soll die erste deutsche Frau ins All fliegen. Annähernd 500 Frauen hatten sich für diesen Job beworben, sechs kamen ins Finale und stellten sich kürzlich bei Airbus in Bremen der Öffentlichkeit vor.

Die sechs Finalistinnen konnten sich im medizinisch-psychologischen Auswahlverfahren des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) gegen zahlreiche Konkurrentinnen durchsetzen und warten nun auf die Entscheidung, wer von ihnen zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen darf.

Per Crowdfunding kann sich jeder an dem Projekt beteiligen

„Die nächste Etappe ist die Ausbildung von zwei Kandidatinnen zu Astronautinnen“, sagt Claudia Kessler. „Teile dieser Ausbildung möchten wir über Crowdfunding finanzieren.“ Die Ingenieurin für Luft- und Raumfahrt leitet die Firma HE Space Operations in Bremen und hat das Astronautinnen-Projekt fast im Alleingang auf den Weg gebracht.

Die Website für das Crowdfunding wurde bereits aktiviert. Zu finden ist sie unter startnext.com/dieastronautin. Die Initiatoren hoffen, bis Anfang Mai mindestens 50.000 Euro einzunehmen. Damit soll der erste Trainingsabschnitt finanziert werden.

Die Finalistinnen übrigens stammen aus allen Teilen Deutschlands und arbeiten in ganz unterschiedlichen Branchen. Eine promovierte Raumfahrttechnikerin ist darunter, eine Astrophysikerin, eine Kampfpilotin und eine Meteorologin. Die Jüngste ist gerade 28 Jahre alt, die älteste 37.


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