Nachwuchs

Wenn Schüler wie Firmen denken


Jugendliche arbeiten mit der Unternehmensgruppe Freudenberg

Wie muss man Häuser bauen, damit sie möglichst wenig Energie zum Heizen verbrauchen? Und wie funktioniert eigentlich der Wasserhaushalt in einem Weinberg?

Mit solchen Fragen beschäftigen sich Schüler des Carl-Benz-Gymnasiums in Ladenburg – und erforschen sie. Das gehört zum Projekt „Theoprax“. Entwickelt hat es das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie in Pfinztal. Das Ziel: Ausbildung und Wirtschaft stärker miteinander zu verzahnen.

Auch die Unternehmensgruppe Freudenberg in Weinheim begleitet Theoprax-Projekte. „Dabei lernen Schüler mit industriellen Fragestellungen umzugehen und ihr Wissen praktisch anzuwenden“, erläutert Rainer Kuntz, Leiter Bildungszentrum und Personalentwicklung. Und sie haben erste Einblicke in ein internationales Unternehmen.

„Die Ernsthaftigkeit macht Spaß“

Was hat die Firma davon? Kuntz: „Wir bekommen durch die jungen Menschen frische Ideen, die uns an der einen oder anderen Stelle weiterhelfen. Zudem bietet sich uns die Chance, Jugendliche für Freudenberg als attraktiven Arbeitgeber zu begeistern.“

 

Aktuell laufen in diesem Schuljahr vier Projekte mit 18 Schülern. Neben dem Energieeffizienz-Haus und dem Weinberg stehen Untersuchungen zu Fahrzeugen mit Elektro-Antrieben auf dem Aufgabenblatt interessierter Jugendlicher. Andere beschäftigen sich mit der Frage, wie man das generelle Interesse von 12- bis 19-jährigen Mädchen und Jungen an technischen Themen steigern kann.

Bisher haben schon 52 Schüler die „Projektarbeit mit Echtcharakter“ ausprobiert. Und sind begeistert. Schüler Florian Nährig: „Die Ernsthaftigkeit, mit der wir an den einzelnen Projekten arbeiten und wahrgenommen werden – das macht richtig Spaß!“


www.theo-prax.de

 

Artikelfunktionen


Adventskalender-Gewinnspiel

Service-Angebote auf AKTIVonline:

Wirtschaftslexikon
Unternehmensfinder
Energiespar-Rechner
Messe-Kalender
Ferien-Kalender
'' Zum Anfang