Das Dach fürs Wohnzimmer im Freien

Warema liefert individuellen Sonnenschutz für Terrasse und Balkon

Markisen, Sonnensegel und Co.: Die Firma Warema im fränkischen Marktheidenfeld fertigt auf Kundenwunsch. Zur Wahl stehen 400 Farben, 300 Muster und allerlei technische Spielereien.

Montage: Jede Markise fertigt Warema individuell für den Kunden an. Foto: Werk

Montage: Jede Markise fertigt Warema individuell für den Kunden an. Foto: Werk

Outdoor-Trend: Auf Terrasse und Balkon entsteht ein zweites Wohnzimmer. Foto: Werk

Outdoor-Trend: Auf Terrasse und Balkon entsteht ein zweites Wohnzimmer. Foto: Werk

Passgenau: Der Stoff kommt in großen Bahnen an. Er wird zugeschnitten und vernäht. Foto: Werk

Passgenau: Der Stoff kommt in großen Bahnen an. Er wird zugeschnitten und vernäht. Foto: Werk

Handarbeit: Metall-Lamellen für die Raffstores werden mit Schnüren verknüpft. Foto: Werk

Handarbeit: Metall-Lamellen für die Raffstores werden mit Schnüren verknüpft. Foto: Werk

Marktheidenfeld. Kurbeln war gestern. Heute genügt ein Druck aufs Knöpfchen, und die Markise fährt heraus. Sie schafft angenehmen Schatten für das „Wohnzimmer im Freien“. Denn der Trend der neuen „Draußen“-Kultur erklärt Terrassen und Balkone zum erweiterten Lebensraum. Markisen, Sonnensegel und Co. machen diese zusammen mit Sofas, Pflanzen und Grillstation zum gemütlichen Wohnraum.

Von diesem Trend profitieren Hersteller wie Warema. Im unterfränkischen Marktheidenfeld produziert das Familienunternehmen seit mehr als 60 Jahren Lösungen für Sonnenschutztechnik für innen und außen.

Sobald die ersten sonnigen Frühlingswochenenden kommen, verbucht die Firma einen Auftragsanstieg und reagiert schnell. Denn im Lager wird nichts vorgehalten. „Wir fertigen alle Produkte individuell für den Kunden“, sagt Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende von Warema. Dieser hat die Qual der Wahl, wenn er etwa eine Markise bestellt: Aus 400 Farben sucht er sich seinen Lieblingston für das Metallgestell aus. Weitere 300 Dessins stehen für die Stoffbespannung zur Verfügung.

Immer mehr Sensoren steuern die Markise

Warema bietet die komplette Palette an außen und innen liegendem Sonnenschutz an. Er wird mit einer großen Fertigungstiefe hergestellt.

Im Werk werden bis zu 30.000 Metallteile täglich mit Farbe beschichtet. Etwa 200 Mal am Tag wechselt dafür die Farbe in den Beschichtungsanlagen. Pro Jahr verbraucht die Firma rund 350 Tonnen Farbpulver.

Parallel zur Färbung der Metallteile wird der Stoff für die Markisen zugeschnitten und genäht. Dann erfolgt die Montage der Einzelteile. Vieles fertigen die rund 3.400 Mitarbeiter per Hand.

Immer mehr Technik ist in den Sonnenschutz integriert. Sensoren messen Regen, Windstärke und Sonne und steuern die Markise selbstständig. LED-Lichtleisten oder integrierte Heizstrahler sorgen an kühlen Abenden für Wohlfühlatmosphäre. Insgesamt gewinnt das Thema „Smart Home“ an Bedeutung. Außenjalousien (Raffstores), Rollläden und Co. sorgen ganz automatisch für ein angenehmes Klima im Haus oder der Wohnung. Und das spart Energie: „Im Winter können Hausbesitzer den Heizenergieverbrauch um bis zu 20 Prozent senken“, sagt Renkhoff-Mücke.

Auch die Klimaanlage hat dank intelligenter Jalousie-Steuerung im Sommer weniger zu tun. Zudem darf die ein oder andere Lampe im Zimmer aus bleiben, wenn sich die Lamellen optimal auf die Sonnenstrahlen ausrichten. Die Systeme lassen sich dabei per Smartphone oder Tablet bedienen.


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