Vlies-Stoff im Pflaster


Foto: Roth

 

Autsch! Ein Sturz beim Spielen oder beim Kochen mit dem Messer abgerutscht! Eine Verletzung holen wir uns im Alltag schnell. Zum Glück gibt es Pflaster, um die Wunde abzudecken.

So klein der klebende Streifen ist – es steckt jede Menge medizinisches Know-how darin. Das zarte Stück Vlies-Stoff auf der Innenseite gleicht einem Mini-Wundkissen. Es erfüllt gleich mehrere Anforderungen. Es muss fest sein, sich aber gleichzeitig weich und flexibel dem Körper anpassen. Es muss hautverträglich sein. Und das Vlies soll Blut aufsaugen und es zurückhalten: „Die Oberfläche darf dabei aber nicht mit der Wunde verkleben“, erklärt Jean-Francois Kerhault, Bereichsleiter beim Vliesstoff-Spezialisten Freudenberg.

Dafür sorgt eine ganz feine und luftdurchlässige Faserstruktur. Und das Vlies kann noch mehr: „Spezielle Zusätze fördern die Wundheilung“, verrät der Experte. Das Unternehmen Freudenberg produziert die Medizin-Vliese in enger Zusammenarbeit der Standorte Kaiserslautern und Weinheim.


 

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