Beruf und Familie

Vereinbarkeits-Beauftragte

Hamm. „Familienbewusstsein ist keine Sozialromantik“, sagt Tanja Stanke, frischgebackene Beauftragte für Vereinbarkeit von Beruf und Familie beim Mittelständler Hesse, Spezialist für Lacke und Beizen im westfälischen Hamm.

Sie berät die 450 Mitarbeiter in Sachen Vereinbarkeit wie Babypause, Wiedereinstieg in den Beruf oder Elternpflege. Als Referentin für Controlling, Organisation und Personal und dreifache Mutter weiß sie: „Familienbewusstsein ist zum harten Standortfaktor geworden.“ Im Wettbewerb um gute Leute seien neben Gehalt und geografischer Lage die richtigen Konzepte hierzu entscheidend.

Obwohl das Thema intern teils noch kritisch beäugt werde. Denn 80 Prozent der Belegschaft sei männlich. Deshalb käme es der Geschäftsführung darauf an, einen Bewusstseinswandel in Gang zu bringen. Führungskräfte würden in diesem Prozess begleitet und sensibilisiert. Stanke: „Seit Jahresbeginn haben bereits einige Kollegen Elternzeit beantragt. Die Sache kommt langsam ins Rollen.“


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