Verkehrstechnik

Transportmittel für Mega-Städte


São Paulo (Brasilien): Im Kampf gegen das Verkehrschaos braucht man öffentlichen Nahverkehr. Und Luftfedern. Foto: Conti Tech

Egal ob U-Bahn, Schnellzug oder Bus: Ohne Luftfedern aus Kautschuk geht es nicht

Hannover. Im Jahr 2050 werden drei Viertel der Weltbevölkerung in Städten leben, schätzen Experten. Davon 400 Millionen Menschen in Mega-Citys mit mehr als 10 Millionen. „Verkehrsinfrastruktur wird das Thema der Zukunft“, folgert Hannes Friederichsen von ContiTech Air Spring Systems.

Auch Seilbahnen werden verstärkt gebraucht

Friederichsen leitet am Firmensitz Hannover den Geschäftsbereich Luftfedern. „Die kommen ins Spiel, wenn es darum geht, Millionen von Menschen zu bewegen“, erklärt er. Man braucht sie in U- und S-Bahnen genauso wie in Regional- und Hochgeschwindigkeitszügen und in Bussen. In Städten wie London, São Paulo, Sydney, Mexico City oder Los Angeles reisen die Menschen auf ContiTech-Produkten.

Besonders gut, das zeigte ContiTech jetzt auf der Hannover Messe, ist man im Messe-Partnerland China vertreten. Das Unternehmen beschäftigt dort mehr als 2.200 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit 220 Millionen Euro Umsatz nahezu die Hälfte des gesamten Asiengeschäftes.

„Egal, wo auf der Welt unsere Hilfe benötigt wird – unsere Mitarbeiter sind in kürzester Zeit vor Ort“, sagt Friederichsen. Auch bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (Russland) ist ContiTech mit von der Partie, um die Menschenmassen zu transportieren: in den Schnellzügen von Moskau runter an die Metropole am Schwarzen Meer und auch an den Hauptseilbahnen im Skigebiet.

Übrigens: Luftseilbahnen stehen längst nicht nur für Freizeitspaß – sie ergänzen die Verkehrssysteme der Zukunft, wo Platzmangel herrscht und Hindernisse wie breite Flüsse oder Höhenunterschiede zu überwinden sind. „Unsere Luftfedern stabilisieren die Kabinen sowohl vertikal als auch horizontal“, sagt Friederichsen. ContiTech fertigt sie in acht Werken in China, Deutschland, Indien, Korea, Mexiko und der Türkei.

 

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