Investitionen

Technik auf dem allerneuesten Stand


Da staunen die Besucher: Neueröffnung des Technikums in Dresden. Der Ausbau kostete 2 Millionen Euro. Foto: Werk

Was Berufsbildungszentren bieten: Beispiel SBG Dresden

Dresden. Die praktische Berufsausbildung von Azubis findet nur noch selten im „Lehrkabinett“ des Betriebes statt. Das machen heute hochprofessionelle Berufsbildungszentren. Beispiel: die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umwelt- und Chemieberufe Dresden (SBG), die im Januar ihr modernisiertes und erweitertes Technikum einweihte.

Hier absolvieren Azubis unter realen Bedingungen ihre Ausbildung. SBG-Geschäftsführer Wolfgang Hübel: „Wir haben die Prozessleittechnik auf den modernsten Stand gebracht sowie Ausbildungsanlagen für die Kunststoffverarbeitung und zur Durchführung mechanischer und thermischer Grundoperationen angeschafft. Ein Fotobioreaktor und eine Strömungsversuchsanlage erschließen neue Ausbildungsinhalte, die bei unseren Kunden großes Interesse finden werden.“

Azubi-Zahlen sind stabil

Rund 120 Unternehmen nutzen die Verbundstrukturen für die Ausbildung ihrer Fachkräfte: zum Beispiel Chemikanten, Chemie- und Biologielaboranten oder Fachkräfte des technischen Umweltschutzes. Pro Jahr absolvieren hier rund 400 Azubis ihre naturwissenschaftliche, technische oder umwelttechnische praktische Ausbildung.

Die Zahl bleibt stabil – trotz der sinkenden Zahl der Schulabsolventen. „Das ist ein Verdienst der Betriebe, die intensive Berufsorientierung anbieten“, betont Hübel. Auch dabei hilft die SBG – zum Beispiel mit einer Ferienakademie, die Schüler für Naturwissenschaften begeistert.

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Schlagwörter: Ausbildung

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