Die staatliche Förderbank hilft sogar beim Lernen

Supergünstige KfW-Kredite unterstützen Studierende – auch noch jenseits der 30

Student im Hörsaal: Mancher muss da jahrelang mit jedem Euro rechnen. Foto: Mauritius

Frankfurt. Die staatliche Förderbank KfW ist vor allem für ihre Programme in Sachen Gebäudesanierung und Co. bekannt. Aber sie unterstützt nicht nur Eigenheimer, sondern auch Lernwillige – und zwar unabhängig von der persönlichen Einkommens- und Vermögenssituation. Auch Bafög-Empfänger können die supergünstigen Darlehen beantragen.

Erstens ist da der „Studienkredit“ für Studierende, die an einer staatlich anerkannten Hochschule ein Erst- oder Zweitstudium absolvieren und nicht älter als 44 sind: Der monatlich ausgezahlte Betrag liegt zwischen 100 und 650 Euro und kann jedes Semester neu angepasst werden.

Geld für die Prüfungsphase

Zweitens gibt es den „Bildungskredit“, der sich an Lernende in der Endphase sowie an Absolventen eines Ergänzungs- oder Aufbaustudiums richtet. Man darf höchstens 36 Jahre alt sein, zudem muss man die Zwischenprüfung bestanden haben (oder auf andere Weise belegen, dass man sich dem Ende des Studiums nähert). „Der Bildungskredit ist für Studenten in besonderen Situationen gedacht“, heißt es bei der KfW. Er muss daher beim Bundesverwaltungsamt beantragt werden. Bei einer Zusage werden monatlich 100, 200 oder 300 Euro ausgezahlt.

Unter kfw.de/studienkredit und unter bildungskredit.de finden sich weitere Informationen.


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