Landmaschinen

Stoll hebt kräftig an


Neue Technik bringt Umsatzschub: Ein Frontlader von Stoll bei der Feldarbeit. Foto: Werk

Spezialisierung auf Frontlader macht sich bezahlt

Lengede. Die Offensive hat sich offenbar gelohnt: Nachdem der Landmaschinen-Hersteller Stoll aus Lengede (bei Peine) seine Frontlader für Traktoren völlig neu gestaltet hat, schlägt sich das jetzt in guten Auftragseingängen nieder. „Wir haben die Bestellungen in letzter Zeit um ein Viertel steigern können“, berichtet der Geschäftsführer Karsten Rewitz.

Rund 70 Millionen Euro setzt die Wilhelm Stoll Maschinenfabrik pro Jahr um; sie beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter. Über Jahrzehnte war Stoll unter Landwirten vor allem ein Begriff bei Rübenrodern und Heuwendern. Nach schweren Zeiten haben sich die Niedersachsen auf die Entwicklung von Frontladern konzentriert.

Mehr Komfort, bessere Sicht

Geschäftsführer Rewitz spricht von einer äußerst positiven Entwicklung: „Nicht nur im Inland, sondern besonders im europäischen Ausland läuft das Geschäft immer besser“, sagt er. „Und auch in Nordamerika, Australien und Neuseeland.“

„Ein Traktorfahrer freut sich bei der Arbeit mit einem Front­lader über bessere Sicht und will die Ladearbeit entspannter erledigen“, sagt Rewitz. Dazu entwickelten die Stoll-Techniker die richtigen Ideen. Sie verlagerten unter anderem den Schwerpunkt des Schaufelgewichts von der Vorderachse auf den Fahrzeugmittelpunkt, ließen Hydraulikleitungen verschwinden – und sorgten dafür, dass der Fahrer mit wenigen Handgriffen den Frontlader vom Traktor abbauen kann. Rewitz: „Das geht jetzt in gut einer Minute.“

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