Technikschau

So kreativ warb die Metall- und Elektro-Industrie auf der IdeenExpo um Nachwuchs


Hannover. Jetzt nur noch das Kabel fixieren, die Batterie einsetzen – und fertig ist der „heiße Draht“! Nico (16) hantiert mit dem Lötkolben schon fast wie ein Profi, unter Anleitung eines Azubis des Elektro-Unternehmens Piller Group aus Osterode. Und dann der Test: Kommt der strafende Klingelton, wenn der Geschicklichkeitstest misslingt und man mit der Metall-Öse den Draht berührt?

„Cool, es funktioniert!“ freut sich der junge Schüler aus Buchholz.
Zuvor hat er hier, auf dem IdeenExpo-Stand des Arbeitgeberverbands NiedersachsenMetall, gesägt, gefeilt, gebohrt und entgratet. Jetzt darf er den heißen Draht mit nach Hause nehmen.

„Hands on“, also das eigene Erleben und Mitmachen – das ist in dieser letzten Augustwoche das Motto der IdeenExpo 2013, Europas größter Technikschau für Jugendliche. Zum vierten Mal nach 2007, 2009 und 2011 hat sie auf dem Messegelände Hannover ihre Tore geöffnet, mit gut 550 Mitmach-Exponaten von rund 200 Ausstellern. Zu den größten Ausstellern zählt auch diesmal der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall: Auf annähernd 600 Quadratmetern präsentiert er gemeinsam mit Partnerverbänden die Vielseitigkeit des größten Industriezweigs Metall und Elektro.

Mit einer Metallstanze können die Kids ihren Namen auf ein Metallplättchen prägen und dieses dann als Anhänger mit nach Hause nehmen. Wenige Meter weiter zeichnet ein Industrieroboter die Profile der Besucher auf ein Whiteboard. Und am 3-D-Drucker produzieren die Jugendlichen einen Mini-Elefanten.

Die „Berufewelt“ informiert anschaulich über attraktive Ausbildungswege. Und an der „Speed-Brain-Tafel“ müssen die Kids nicht nur schnell sein, sondern auch schlau: Sie müssen plötzlich aufleuchtende Lichtsignale möglichst schnell ausschalten – und dabei gleichzeitig knifflige Fragen beantworten.

„Unglaublicher Andrang, das Konzept ist voll aufgegangen“

Stand-Projektmanagerin Imme-Kathrin Wasserscheidt ist mit der Resonanz sehr zufrieden: „Wir haben einen unglaublichen Besucher­andrang erlebt“, wird sie am Ende bilanzieren, „und wir mussten an einzelnen Exponaten die Besucherströme sogar bewusst lenken. Unser Konzept, einen spielerischen Zugang zu Technik und Naturwissenschaften zu schaffen, ist voll aufgegangen.“

Der Burner aber ist eindeutig „NOX the Robot“. Immer wenn der größte Eventroboter der Welt mit seinem Publikum in Kontakt tritt, wird er wie ein Showstar von seinem jungen Publikum empfangen. Kein Wunder: Mit seiner Größe von 2,40 Metern und der Vielzahl an Spezialeffekten wie Nebelgeneratoren, Wasserkanonen oder Laser weiß er die Kids stets in seinen Bann zu ziehen.

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