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Start in den Beruf

So klappt’s mit der Bewerbung


Ein guter Ausbildungsplatz ist begehrt. Aber wie kommt man da dran? Ausbildungsexperten aus drei Chemie-Unternehmen verraten es.

Freie Stellen findet man auf den Webseiten der Unternehmen, aber auch auf regionalen Leistungsschauen und Berufsmessen: „Bei solchen Veranstaltungen sollte man auf seine Kleidung achten“, rät Steffen Augustin, Personalreferent bei Brüggemann Chemical in Heilbronn. „Schließlich stellt man sich vor – und hinterlässt so einen ersten Eindruck.“

Der nächste Schritt sind die Bewerbungsunterlagen: „Unbedingt von jemandem Korrektur lesen lassen“, so der Fachmann. „Ich bekomme viele Anschreiben mit Fehlern, das macht einen sehr schlechten Eindruck!“
Standardformulierungen aus Ratgebern oder der falsche Adressat lassen vermuten, dass sich der Bewerber wenig Mühe gegeben hat. Augustin: „Der Text sollte individuell sein und erklären, warum sich der Kandidat für genau diesen Beruf in genau diesem Unternehmen interessiert.“

Auch im Internet die Regeln beachten

Bruno Rüttnauer, Leiter der Aus- und Weiterbildung am Evonik-Standort in Rheinfelden, bekommt die meisten Bewerbungen inzwischen über das Internet. „Teure Bewerbungsmappen entfallen, und jeder bekommt sofort eine Eingangsbestätigung“, sagt er. Bestimmte Regeln gelten aber auch hier. „Eine seriöse E-Mail-Adresse als Absender, ein glaubwürdiges Anschreiben und ein gutes Bild“, rät er. Sein Tipp: „Ein paar Euro investieren und zu einem Fotografen gehen.“

Wer anschließend zum Gespräch eingeladen ist, kann mit ordentlicher Kleidung und der richtigen Vorbereitung punkten.

„Sich zu verhaspeln, ist nicht schlimm“

„Im Internet vorab über das Unternehmen informieren“, rät Verena Sylla-Langenbach, „und sich Gedanken über mögliche Fragen machen.“ Die Personalreferentin von Rhodia in Freiburg weiß, wie man sich richtig verhält. „Bei der Begrüßung steht der Bewerber auf“, sagt sie. Und: „Beim Gespräch Blickkontakt halten, klar und deutlich sprechen.“ Ein wenig Nervosität sei ganz natürlich. „Sich zu verhaspeln ist nicht schlimm!“ Ihr Tipp: Sich entschuldigen, kurz sammeln und dann weitersprechen.

Angebotene Getränke darf man annehmen: „Ist das Glas am Ende des Gesprächs leer, einfach stehen lassen“, so Sylla-Langenbach. Und Pünktlichkeit ist wichtig: 10 bis 15 Minuten vor dem Termin sind ideal.

Schlagwörter: Ausbildung Chemie

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