Freizeit

Seifenblasen zum Stapeln


Neues von Pustefix: Diese fliegenden Kugeln halten sich tagelang, und man kann sie sogar stapeln. Foto: bubbles & beyond

Pustefix will 2011 mit „Stubbles“ den Markt erobern

Tübingen. Nur wenige Augenblicke schwebt die Seifenblase in der Luft. Dann zerplatzt sie wie ein schöner Traum. Aber nicht mehr lange: Denn der Tübinger Familienbetrieb Pustefix, der vor mehr als 60 Jahren den Klassiker auf den Markt brachte, kommt 2011 mit den „Stubbels“.

Nebenprodukt der Putzmittel-Forschung

Ihre hauchdünne Oberfläche verfestigt sich an der Luft, sodass die fliegenden Kugeln mehrere Tage lang überleben. Sie lassen sich sogar stapeln und verketten.

Die neuartige Flüssigkeit dafür stammt von der Leipziger Forschungsfirma „bubbles & beyond“. Die experimentiert mit Schäumen und Emulsionen, unter anderem für hochwirksame Putzmittel. Und hat ein Faible für Seifenblasen.

„Produkt und Partner passen gut zu uns“, meint Pustefix-Chef Frank Hein. „Die Leipziger haben das Chemie-Wissen, wir das Know-how für Abfüllung, Verpackung und Vermarktung.“

Denn er weiß: Auch das neue Mittel muss „genial einfach“ zu handhaben sein. Daran tüfteln die Schwaben gerade. Nach einem ersten Markttest soll es zu Beginn des nächsten Jahres in den Regalen liegen.

Immer neue Wege gehen – davon lebt das Unternehmen. Mittlerweile setzt Pustefix die Hälfte seiner jährlich 550.000 Liter Spezial-Seifenflüssigkeit im Ausland um. Hein erweitert das Sortiment zudem kontinuierlich, Seifenblasen-Maschine inklusive.

Lustig: Wer will, kann sogar seinen Geburtstag im Unternehmen feiern. „Rechtzeitig anmelden“, rät der Chef.

GKW

www.pustefix.de

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