Verpackung

Schöne Schachteln für edle Ware


Die Firma Hertel setzt hochwertige Produkte gekonnt in Szene

 

 

Bayreuth. Damit wir feine Geschenke kaufen können, herrscht bei Hertel Kartonagen in Bayreuth Hochbetrieb. In zwei Schichten wird hier fürs Weihnachtsgeschäft gearbeitet. Ob Puzzle, Brettspiel oder Espressotasse, ob DVD, Konfekt oder Dessous: Oft ist es erst die edle Präsentbox, die eine Weihnachtsgabe so richtig zur Geltung bringt. Und genau so etwas wird bei Hertel entwickelt und produziert.

 

 

 

Kleine Auflagen

 

 

 

Das Familienunternehmen (rund 50 Beschäftigte) bietet maßgeschneiderte Verpackungslösungen selbst in kleinen Auflagen. Die Präsente, die andere Unternehmen ihren Kunden zum Fest schenken, sorgen beim Verpackungsspezialisten für zusätzliche Schichten.

 

 

 

Drucker Rolf Stier lässt sich bei der Qualitätskontrolle denn auch nur kurz über die Schulter gucken: „Wir haben Arbeit ohne Ende“, betont er.

 

 

 

Meistens druckt er 1.000 bis 2.000 Bögen pro Auftrag – manchmal sogar noch weniger. Gerade wurden zum Beispiel 300 Präsentkästen an einen Kunden ausgeliefert: „Das sind Auflagen, bei denen andere abwinken. Wir produzieren sie schnell und in toller Qualität, das ist unsere Stärke“, sagt Stier stolz.

 

 

 

Kartons und Faltschachteln von Hertel gibt es in allen möglichen Farben und Mustern, mit und ohne Lack, Silber- oder Goldprägung, auf Wunsch mit Sichtfenster oder aufwendigem Innenleben. Auch Logistik-Dienstleistungen übernimmt Hertel für die Kunden, von der Kommissionierung bis zum Versand. So werden beispielsweise Memory-Spiele produziert: Die kleinen Karten werden gedruckt, geklebt, gestanzt und in einen Karton gepackt.

 

 

 

 

 

 

 

„Unsere Vielfalt an Möglichkeiten ist enorm groß – und genau das sichert uns die Kunden und damit die Aufträge“, betont Firmenchef Gunther Hertel, der das vor 60 Jahren von seinem Vater gegründete Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Gerlinde und Sohn Andreas leitet.

 

 

 

Und der es für die Zukunft aufgestellt hat: Seit einem Jahr produziert der Betrieb in einem für 7 Millionen Euro neu gebauten Werk am Stadtrand. „Am alten Standort stießen wir an unsere Grenzen”, sagt Juniorchef Andreas Hertel, „die auf zwei Hallen verteilten Produktionsabläufe waren einfach nicht optimal.“ Gebaut wurde aber erst nach umfangreicher Beratung durch die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation an der Uni Bayreuth: Das komplette Werk ist nach ökologischen Gesichtspunkten konzipiert. Gedämmt ist es nach Niedrigenergiestandard, geheizt wird durch Nutzung der Maschinenabwärme! Energie liefert zudem eine Photovoltaikanlage. „Früher kam das Papier oft eiskalt aus dem Lager, es gab Probleme beim Drucken. Jetzt ist es gut temperiert, alles läuft reibungslos“, freut sich Drucker Stier.

 

 

 

Bessere Abläufe im neuen Werk

 

 

 

Auch Maschinenführer Hendrik Pöss ist begeistert: „Durch den neuen Produktionsfluss wird die Arbeit erleichtert. Auch wenn wir im Vorweihnachtsgeschäft fast schon wieder an unsere Grenzen geraten ...“ Er freut sich deshalb auf die Zeit zwischen den Jahren, wenn der Betrieb ruht: „Diese Pause haben wir uns wirklich verdient.”

 

 

 

 

 

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