Begegnung mit …

Ronald Jakobeit: Schuhe im Dauereinsatz


Mann mit Profil: Ronald Jakobeit arbeitet seit 1998 im Formenbau des Unter­nehmens. Foto: Heeger

Der Mitarbeiter von Klöckner Desma ist ein begeisterter Marathon-Läufer

Alle Langstreckenläufer haben ein Lieblingsthema, über das sie stundenlang fachsimpeln können: die Schuhe! Von ihnen hängt am Ende alles ab.

Ronald Jakobeit (37) hat hier einen klaren Wettbewerbsvorteil: Der gelernte Stahlgraveur und passionierte Sportler weiß vermutlich mehr über Schuhe als jeder andere Läufer.

Große Pläne für die Zukunft

Jakobeit arbeitet seit 13 Jahren für den Maschinen-Hersteller Klöckner Desma Schuhmaschinen GmbH. Er hat bereits 15 Marathonläufe hinter sich. Am besten gefiel ihm die Strecke in Stockholm, die im Olympiastadion von 1912 endet: „Im Ziel hatte ich eine Gänsehaut. Das werde ich nie vergessen.“

Der gebürtige Bremer hat nicht nur auf sportlichem Gebiet Ehrgeiz. Sobald die Zeit es zulässt, will er sich wieder dem Wirtschaftsingenieur-Studium widmen, das er vor einigen Jahren an der Hamburger Fern-Hochschule aufgenommen hat. „In den letzten Monaten kam das ein bisschen kurz“, erzählt Jakobeit. „Ich war zu sehr beschäftigt mit dem Umbau des Hauses in Cluvenhagen, in dem ich mit meiner Freundin wohne. Da musste so viel gemacht werden, dass andere Dinge auf der Strecke blieben."

Und dann gibt es da noch ein Projekt, das Jakobeit ganz oben auf seiner Marathon-Liste hat: den Two OceansRace, der jeden Karsamstag in Kapstadt stattfindet. Er zähle wegen der anspruchsvollen Strecke zu „den verrücktesten Läufen der Welt. Aber das Panorama soll einzigartig sein."

 

Mein Job

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?

Ein Nachbar war Graveur bei Wilkens Bremer Silberwaren und hat mir damals seinen Arbeitsplatz gezeigt, als ich auf der Suche nach einer Ausbildung war. Danach stand für mich fest: Das will ich auch machen. Nach der Ausbildung bei Wilkens habe ich Mitte 1998 bei Desma angefangen.

Was gefällt Ihnen besonders?

Es gibt es viel Abwechslung, weil der Schuhmarkt ständig in Bewegung ist. Das heißt für uns: Wir müssen uns immer wieder neuen Herausforderungen stellen.

Worauf kommt es an?

Man muss viel Geduld haben, eine ruhige Hand und ein gutes Auge.

 

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