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Schüler-Wettbewerb

RoboCup: Selbst gebaute Roboter gehen ins Rennen

Sie müssen Sensoren installieren und Programmiersprache beherrschen: Schülerinnen und Schüler haben eigene Roboter entwickelt. In der Technischen Uni Hamburg sind die kleinen Maschinen gegeneinander angetreten.

Das Team: Die „Goaner“ während des Turniers. Foto: TUHH/Böttcher

Das Team: Die „Goaner“ während des Turniers. Foto: TUHH/Böttcher

Pause: Jetzt ist Zeit für die Fehlersuche und kleine Reparaturen. Foto: TUHH/Böttcher

Pause: Jetzt ist Zeit für die Fehlersuche und kleine Reparaturen. Foto: TUHH/Böttcher

Herausforderung: Dieser Roboter sammelt Kugeln ein. Foto: TUHH/Böttcher

Herausforderung: Dieser Roboter sammelt Kugeln ein. Foto: TUHH/Böttcher

Siegerehrung: Es gab neben Pokal und Urkunde einen Gutschein des Schülerclubs „nordbord“. Foto: TUHH/Böttcher

Siegerehrung: Es gab neben Pokal und Urkunde einen Gutschein des Schülerclubs „nordbord“. Foto: TUHH/Böttcher

Hamburg. Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Beim zweiten „Nordmetall RoboCup Übungsturnier“ der Technischen Universität Hamburg (TUHH) holten die zehn- und zwölfjährigen Gymnasiasten Mika Bomm, Kevin Zhao und Jules Haeger den ersten Platz.

Dafür gab es einen Pokal und einen Gutschein vom Schülerclub „nordbord“. Ihr Lego-Roboter folgte nicht nur exakt einer vorgegebenen Linie, sondern umfuhr auch etliche Hindernisse und sammelte Kugeln ein.

Ein halbes Jahr lang hatten die Schüler des Hamburger Gymnasiums Oberalster gemeinsam mit dem Ingenieur- Studenten Timo Steinbrecher im Rahmen des Programms „robotik@tuhh“ jeweils einmal in der Woche an ihrem Roboter gebaut, Sensoren installiert und Programmiersprachen gelernt. Mitte Januar traten sie als Team „Die Goaner“ gegen 15 weitere Schülermannschaften aus Hamburg, Bremen und dem nordwestlichen Niedersachsen an. 39 Kids im Alter zwischen 9 und 15 Jahren schickten in der TU ihre Roboter auf den Parcours. Dreimal durften die intelligenten Maschinen ihre Runden drehen. Dazwischen hatten die Schüler Gelegenheit, Fehler zu beseitigen und ihre Roboter zu optimieren.

Maschinen mit Sensoren und anspruchsvoller Software

In der Kategorie „Rescue Line“ müssen die selbst gebauten Maschinen einer Linie folgen, Hindernissen ausweichen und am Ende ein oder mehrere „Opfer retten“.

Dazu brauchen sie Sensoren und eine anspruchsvolle Software, die die Umgebung erkennt und den Roboter auf dem rechten Weg hält. „Die Aufgaben sind bewusst so wirklichkeitsnah wie möglich gestellt, um die Schüler für die Technik zu begeistern“, erläutert Melanie Kerker, Bildungsreferentin des Arbeitgeberverbands Nordmetall. Die Arbeitgeber der Metall- und Elektro-Industrie unterstützen Turniere wie den RoboCup, weil sie beim Nachwuchs das Interesse an Technik auch außerhalb der Schule fördern wollen.

„Vielleicht sehen wir einige bei den Deutschen Meisterschaften wieder“, hofft Melanie Kerker. Das wäre dann im Frühjahr 2018, denn für die diesjährigen Finals ist der Anmeldeschluss schon abgelaufen. Für Mika, Kevin und Jules bleibt also noch genügend Zeit, ihren Roboter weiter fit zu machen.


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