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Menschen zwischen Ems und Oder

Richtfest in Cuxhaven, Brennstart in Wismar und Computer-Spende in Lübeck

Siemens feierte sein neues Offshore-Werk an der Nordseeküste. Die MV Werften starteten den Bau eines neuen Schiffes. Und bei Dräger backten die Azubis Kekse, um Schülern mit Migrationshintergrund zu helfen.

In Cuxhaven: Siemens feierte Richtfest für sein neues Offshore-Turbinenwerk. Foto: Werk

In Cuxhaven: Siemens feierte Richtfest für sein neues Offshore-Turbinenwerk. Foto: Werk

In Hull: Der britische Wirtschaftsminister Greg Clark mit Siemens-Mitarbeiterin Fiona Wright. Foto: Werk

In Hull: Der britische Wirtschaftsminister Greg Clark mit Siemens-Mitarbeiterin Fiona Wright. Foto: Werk

Foto: Werk

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Foto: Werk

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Foto: Christian Augustin

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Foto: Werk

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Foto: GUS

Foto: GUS

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Foto: Privat

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Foto: GUS

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Siemens: Richtfest und Einweihung

Zahlreiche Gäste feierten mit Siemens das Richtfest für die neue Windturbinen-Fabrik, die derzeit in Cuxhaven entsteht. Der Konzern will hier 200 Millionen Euro investieren.

„Mit dem Richtfest erreichen wir einen weiteren Meilenstein“, sagte Markus Tacke, Vorstand der Sparte Siemens Wind Power and Renewables. Die Fertigung soll Mitte 2017 mit der Produktion von Maschinenhäusern für Offshore-Turbinen beginnen.

Eine weitere Siemens-Feier gab es im englischen Ort Hull. Hier eröffnete das Unternehmen sein neues Werk für Rotorblätter, in dem künftig rund 1.000 Fachkräfte arbeiten sollen. Unter den Gästen war auch der britische Wirtschafts- und Energieminister Greg Clark.

MV Werften: Brennstart

Wismar. Mit dem Brennschnitt der ersten Stahlplatten begann bei MV Werften der Bau von zwei Flusskreuzfahrtschiffen für Crystal River Cruises. Unter den Gästen waren Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (rechts) und Tan Sri Lim Kok Thay, Vorstandschef der Genting-Gruppe. Im Auftragsbuch stehen derzeit neun Schiffe: vier Flusskreuzfahrtschiffe, drei Expeditions-Megajachten und zwei Kreuzfahrtschiffe der „Global Class“.

SEAR: Studienpreis

Rostock. Die Institute für Biowissenschaften, Chemie, Physik und Mathematik an der Uni Rostock zeichnen jährlich ihre besten Masterabsolventen aus. Sie erhalten einen Fakultätspreis, der von der Firma SEAR finanziert wird. Die Auszeichnung 2016 ging an Anna Adamus, Max Weidemann, Helge Dobbertin (von links) und Michael Koof (nicht im Bild). SEAR-Geschäftsführer Thomas Lambusch: „Absolventen, die mit ihren Leistungen glänzen, muss man belohnen.“

Atlas Elektronik: Charity-Konzert

Bremen. Seit 15 Jahren gibt es die „Atlas Underwater/Rheinmetall Simulation Big-Band“, die überwiegend aus Mitarbeitern von Atlas Elektronik und Rheinmetall besteht. Zu den Traditionen der Kapelle gehört das jährliche Weihnachtskonzert im Alten Bremer Rathaus, mit dessen Einnahmen die Musiktherapie der Prof. Hess-Kinderklinik unterstützt wird. Die jüngste Veranstaltung war nach Angaben der Band nahezu ausverkauft und spielte eine Summe von 8.200 Euro ein.

Dräger: Azubis backen für Schüler

Große Freude bei den Schülern der Gotthard-Kühl-Schule in Lübeck: Schulleiter Matthias Isecke-Vogelsang (links) erhielt von Dräger-Personalchef Reiner Piske zwölf moderne Tablet-Computer im Wert von rund 3.000 Euro.

Die Schule nutzt die Geräte künftig in ihren vier DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache), um die Arbeit der Lehrkräfte zu unterstützen, die sich um Schüler mit sehr unterschiedlichen Wissensständen kümmern.

Das Geld für die Finanzierung der Tablets stammt aus dem „Sozialen Projekt“ der Dräger-Azubis im ersten Lehrjahr, einer Aktion, die traditionell jedes Jahr durchgeführt wird. Diesmal hatten die Azubis Kekse gebacken und verkauft.

Still: Hilfe für Kinder

Mit einem Hochhubwagen unterstützt die Firma Still die Arbeit von „Archemed – Ärzte für Kinder in Not“. Der gemeinnützige Verein betreibt in Möhnesee ein Lager mit Geräten und Materialien für die medizinische Versorgung.

Herose: 40 Jahre dabei

Als sie 1977 ihre Stelle als technische Zeichnerin beim Armaturenbauer Herose antrat, wurde Deutschland noch von Kanzler Helmut Schmidt regiert. Nun feierte Christine Schultz ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum in dem Bad Oldesloer Unternehmen. Die Geschäftsführung gratulierte und dankte der Jubilarin.

Nachgefragt

Wissen Sie schon, wen Sie am 24. September wählen werden?

Der Termin für die Bundestagswahl steht, aber viele Wähler sind offenbar noch unentschlossen.

Patrick Kenk (41), Hafenfacharbeiter aus Hamburg

Ich habe noch überhaupt keine Idee, wen oder was ich wählen will. Eigentlich gibt es aus meiner Sicht auch keine Partei, die man guten Gewissens wählen kann. Die meisten reden doch nur und tun nichts – rechte wie linke Parteien. Es wird zum Beispiel Zeit, dass man wieder von einem Vollzeitjob seine Familie ernähren kann und nicht trotz Arbeit zum Sozialamt muss.

Richard Rose (65), Rentner aus Bremen

Ich werde die Partei wählen, die für mehr Verteilungsgerechtigkeit und Solidarität mit den Schwächeren eintritt. Denn die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auseinander. Zudem muss sie ein klares ökologisches Profil aufweisen und werteorientierte Politik machen.

Rico Hantke (37), Trockenbauer aus Cottbus

Nein, bisher weiß ich nicht, welche Partei bei der Bundestagswahl meine Stimme bekommen soll. In den vergangenen Jahren habe ich meist die gleiche Partei gewählt, aber ob das in diesem Jahr auch der Fall sein wird, weiß ich nicht. Momentan läuft aus meiner Sicht ohnehin einiges falsch in der Politik, und ich glaube, das sehen auch viele andere Wähler so.

David Körner (46), Personaldisponent aus Bremen

„Wen ich im September wähle, werde ich kurzfristig entscheiden. Aktuell stehen ja noch nicht einmal alle Kandidaten fest, da kann sich noch einiges tun. Klar ist aber, dass ich auf jeden Fall von meinem Wahlrecht Gebrauch mache. Denn wer nicht wählt, der lässt zu, dass andere über ihn bestimmen. Das will ich auf jeden Fall vermeiden.


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