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Was Menschen im Märkischen Kreis bewegt hat

Prüfungsvorbereitung im Museum, unterwegs im Stahlwerk und sicheres Studieren

Angehende Gießereimechaniker müssen das traditionelle Handformen noch beherrschen. Doch viele Betriebe nutzen es nicht mehr. Also übten die Azubis im Industrie-Museum Ennepetal. Was sonst noch in der Regon passierte, lesen Sie hier.


Prüfungsvorbereitung im Industrie-Museum Ennepetal

Handwerkszeug: Die Azubis trainierten die alte Gießerei-Technik im Industrie-Museum Ennepetal. Foto: Döpp
Handwerkszeug: Die Azubis trainierten die alte Gießerei-Technik im Industrie-Museum Ennepetal. Foto: Döpp

Ennepetal. Das traditionelle Handformen müssen angehende Gießereimechaniker immer noch beherrschen. Es gehört sogar zur Abschlussprüfung Teil eins. Nur: Viele Gießereien nutzen es gar nicht mehr, sie haben sich auf Druckguss-Erzeugung spezialisiert.

Damit die jungen Leute trotzdem das Handwerk üben können, holte der Prüfungsausschuss der SIHK sie jetzt erstmals ins Industrie-Museum Ennepetal. Zwei Tage konnten die Azubis unter Anleitung der erfahrenen Museums-Gießer ein Gussstück mittels Handmodell formen.

Das kam ebenso gut an wie das Museum selbst. Für alle, die den Azubis nacheifern möchten: Das Mitmach-Museum ist an jedem ersten Sonntag im Monat von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Neue Ausstellung zur Industrie-Entwicklung im Werdohler Kulturforum

Großer Andrang: Eröffnung der neuen Ausstellung im Werdohler Kulturforum. Foto: Böhm
Großer Andrang: Eröffnung der neuen Ausstellung im Werdohler Kulturforum. Foto: Böhm

Werdohl. Großer Andrang herrschte im Werdohler Kulturforum, als die Ausstellung „Vom Osemund zur Digitalisierung – Industrieentwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts in Werdohl und dem Lennetal“ eröffnet wurde. Zwei Jahre lang hatte der Geschichts-und Heimatverein Fakten und Exponate vom Brüninghaus-Gemälde bis zur Grubenlampe der Firma Rötelmann zusammengetragen. Auf der Internetseite des Vereins sollen sie auf Dauer zu sehen sein.

Novelis: Spende an FH Südwestfalen in Iserlohn für Sicherheitsausrüstung

Für Sicherheitsausrüstung an der FH Südwestfalen: Übergabe der Spende im Lüdenscheider Werk von Novelis Deutschland. Foto: FH
Für Sicherheitsausrüstung an der FH Südwestfalen: Übergabe der Spende im Lüdenscheider Werk von Novelis Deutschland. Foto: FH

Iserlohn. Mit Laborkitteln, Schutzbrillen, Sicherheits- und Handschuhen konnte die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ihre Ausrüstung aufstocken. Jens Nagel (Vierter von links), betrieblicher Gesundheitsmanager bei Novelis Deutschland, überreichte die Spende im Wert von 5.000 US-Dollar an Studenten und Professoren. Der Betrag kam von der Konzernmutter für 1.000 unfallfreie Tage im Lüdenscheider Werk. Mitarbeiter hatten ihre ehemalige FH vorgeschlagen.

Arbeitskreis SchuleWirtschaft im Stahlwerk von thyssenkrupp Hohenlimburg

Vor Ort im Stahlwerk: Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft bei thyssenkrupp Hohenlimburg. Foto: HiGo
Vor Ort im Stahlwerk: Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft bei thyssenkrupp Hohenlimburg. Foto: HiGo

Hohenlimburg. Sehr begehrt war die Betriebserkundung bei thyssenkrupp Hohenlimburg, zu der der Arbeitskreis SchuleWirtschaft eingeladen hatte. 20 Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich die beeindruckende Produktion des hochwertigen Mittelbands aus der Nähe anzuschauen. Weiteres Thema: die Ausbildung, die in dem Betrieb einen großen Stellenwert hat.

Kriminologe als Gast der Jahresveranstaltung des Arbeitskreises SchuleWirtschaft

Iserlohn. Liebe ist der Schlüssel zu allem, Schlagen zerstört Kreativität. Was der gesunde Menschenverstand nahelegt, konnte Professor Christian Pfeiffer auf der Jahresveranstaltung der Arbeitskreise SchuleWirtschaft wissenschaftlich belegen. Der Kriminologe referierte über „Gewalt in Deutschland – und an Schulen“. Die gehe konstant zurück, ein Grund sei die zunehmend gewaltfreie Erziehung. Mit Blick auf die Flüchtlinge wies Pfeiffer darauf hin, dass vor allem junge Männer die Flucht schaffen – in jeder Gesellschaft die gefährlichste Gruppe, vor allem wenn sie keine Perspektive hat. Insbesondere Nordafrikanern ohne Bleiberecht müsse man es ermöglichen, freiwillig und hocherhobenen Hauptes zurückzukehren.

Durable-Azubis organisieren Werksverkauf für guten Zweck

Spendenübergabe bei Durable: Ingesamt 3.870 Euro gingen an soziale Einrichtungen. Foto: Werk
Spendenübergabe bei Durable: Ingesamt 3.870 Euro gingen an soziale Einrichtungen. Foto: Werk

Iserlohn.Alljährlich organisieren die Auszubildenden des Unternehmens Durable Hunke & Jochheim mit großem Engagement einen Werksverkauf der hauseigenen Produkte. Der Einsatz} für einen guten Zweck hat sich auch diesmal ausgezahlt. Mit dem Erlös von insgesamt 3 870 Euro bedachten sie die Tafeln in Iserlohn und Unna, die Iserlohner „Werkstatt im Hinterhof“, die sich um Suchtkranke kümmert, und die der Firma angeschlossene Kita Hegemann.

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