Entwicklung

Pioniere des Lichtbogens


Carl Cloos produziert Schweißtechnik vom Feinsten

 

 

Haiger. Die Ausmaße sind gigantisch. Auf einer Länge von 34 Metern erstreckt sich die Schweißanlage, für die das Familienunternehmen Carl Cloos aus Mittelhessen das Herzstück liefert.

 

 

 

„Bei unserem neuesten Projekt wird ein 30 Kilowatt starker Laser zum Einsatz kommen“, sagt Geschäftsführer Ralf Pulverich und betont: „Das ist eben Schweißtechnik vom Feinsten.“

 

 

 

 Die Cloos-Techniker und Ingenieure aus Haiger arbeiten mit Hochschulen an neuen Ideen, dazu gehört auch die Anlage für den Schiffbau. Das weltweit einmalige Vorhaben wird gemeinsam mit der Universität Hamburg-Harburg realisiert.

 

 

 

Bei Carl Cloos dreht sich alles um den Lichtbogen. Für alles, was sich schweißen lässt, entwickelt man in Haiger eine Lösung. „Selbst für Anwendungen, an die Kunden bisher noch gar nicht gedacht haben“, sagt Pulverich.

 

 

 

Möbel und Raumfahrt

 

 

 

Seit über 90 Jahren gilt das Unternehmen als der Technologieführer. Das Produktspektrum reicht von Handschweißgeräten und Schweißbrennern bis zu kompletten Roboterlösungen. Die Geräte und Anlagen sind in jeder Branche zu finden, von der Elektro- und Möbel-Industrie bis zu Schiffbau und Raumfahrt.

 

 

 

Mit 700 Mitarbeitern weltweit, davon 500 am Firmensitz, wurden im vergangenen Jahr 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Exportquote liegt bei 70 Prozent. Schon Firmengründer Carl Cloos verstand sich als Pionier, produzierte unter anderem die ersten Autogenschweißbrenner.

 

 

 

Zu den neuesten Entwicklungen gehört der weltweit erste siebenachsige Schweißroboter. In der modernen Produktion übernehmen zunehmend vollautomatisierte Lösungen das Schweißen. „Sie produzieren rund um die Uhr eine perfekte Schweißnaht. Kein Mensch könnte das schaffen“, so Pulverich.

 

 

 

 

 

 

 

Personalchef Hans-Dieter Gausmann betont: „Um solche Spitzentechnologie zu produzieren, brauchen wir natürlich hoch qualifizierte Mitarbeiter.“ Seit Jahren bildet der Betrieb über Bedarf aus und bietet kombinierte Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

 

 

 

Schon die Auszubildenden können zum Einsatz ins Ausland, zum Beispiel zur Tochtergesellschaft in den USA oder später auch nach China. Dort unterhält Cloos eine Montagestätte mit 30 Beschäftigten.

 

 

 

„Jenseits der Touristenpfade“

 

 

 

Der gelernte Elektriker und Programmierer Manuel Petry war bisher vorrangig in Europa unterwegs. Aber er freut sich schon auf Einsätze in Indien oder China.

 

 

 

„Durch die Arbeit bewegt man sich weit weg von den üblichen Touristenpfaden und kann wirklich mal eintauchen in eine fremde Kultur.“

 

 

 

Für viele ist das ein Reiz. Pulverich: „Bei uns können sich Menschen mit technischer Begabung so richtig ausleben und zudem die Welt kennenlernen.“

 

 

 

 

 

Entsorgung: Ein klassischer Niedriglohn-Job. Foto: fotolia

Carl Cloos produziert Schweißtechnik vom Feinsten

 

 

Haiger. Die Ausmaße sind gigantisch. Auf einer Länge von 34 Metern erstreckt sich die Schweißanlage, für die das Familienunternehmen Carl Cloos aus Mittelhessen das Herzstück liefert.

 

 

 

„Bei unserem neuesten Projekt wird ein 30 Kilowatt starker Laser zum Einsatz kommen“, sagt Geschäftsführer Ralf Pulverich und betont: „Das ist eben Schweißtechnik vom Feinsten.“

 

 

 

 Die Cloos-Techniker und Ingenieure aus Haiger arbeiten mit Hochschulen an neuen Ideen, dazu gehört auch die Anlage für den Schiffbau. Das weltweit einmalige Vorhaben wird gemeinsam mit der Universität Hamburg-Harburg realisiert.

 

 

 

Bei Carl Cloos dreht sich alles um den Lichtbogen. Für alles, was sich schweißen lässt, entwickelt man in Haiger eine Lösung. „Selbst für Anwendungen, an die Kunden bisher noch gar nicht gedacht haben“, sagt Pulverich.

 

 

 

Möbel und Raumfahrt

 

 

 

Seit über 90 Jahren gilt das Unternehmen als der Technologieführer. Das Produktspektrum reicht von Handschweißgeräten und Schweißbrennern bis zu kompletten Roboterlösungen. Die Geräte und Anlagen sind in jeder Branche zu finden, von der Elektro- und Möbel-Industrie bis zu Schiffbau und Raumfahrt.

 

 

 

Mit 700 Mitarbeitern weltweit, davon 500 am Firmensitz, wurden im vergangenen Jahr 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Exportquote liegt bei 70 Prozent. Schon Firmengründer Carl Cloos verstand sich als Pionier, produzierte unter anderem die ersten Autogenschweißbrenner.

 

 

 

Zu den neuesten Entwicklungen gehört der weltweit erste siebenachsige Schweißroboter. In der modernen Produktion übernehmen zunehmend vollautomatisierte Lösungen das Schweißen. „Sie produzieren rund um die Uhr eine perfekte Schweißnaht. Kein Mensch könnte das schaffen“, so Pulverich.

 

 

 

 

 

 

 

Personalchef Hans-Dieter Gausmann betont: „Um solche Spitzentechnologie zu produzieren, brauchen wir natürlich hoch qualifizierte Mitarbeiter.“ Seit Jahren bildet der Betrieb über Bedarf aus und bietet kombinierte Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

 

 

 

Schon die Auszubildenden können zum Einsatz ins Ausland, zum Beispiel zur Tochtergesellschaft in den USA oder später auch nach China. Dort unterhält Cloos eine Montagestätte mit 30 Beschäftigten.

 

 

 

„Jenseits der Touristenpfade“

 

 

 

Der gelernte Elektriker und Programmierer Manuel Petry war bisher vorrangig in Europa unterwegs. Aber er freut sich schon auf Einsätze in Indien oder China.

 

 

 

„Durch die Arbeit bewegt man sich weit weg von den üblichen Touristenpfaden und kann wirklich mal eintauchen in eine fremde Kultur.“

 

 

 

Für viele ist das ein Reiz. Pulverich: „Bei uns können sich Menschen mit technischer Begabung so richtig ausleben und zudem die Welt kennenlernen.“

 

 

 

 

 

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