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Menschen zwischen Ems und Oder

Pfiffiger Nachwuchs, engagierte Werft-Mitarbeiter und sportliche Flugzeugbauer

Die Azubis von Waskönig+Walter gewinnen das Bundesfinale eines Wirtschaftspiels. Die Belegschaft von Pella Sietas hilft Flüchtlingen. Und die Betriebssportler von Premium Aerotec radeln von Nordenham nach Süddeutschland.

Gewonnen: Die Azubis Felix Hoppe, Christian Schulte, Rabea Schürmann und Sebastian Georg (von links nach rechts) mit ihrem Pokal. Foto: Werk

Gewonnen: Die Azubis Felix Hoppe, Christian Schulte, Rabea Schürmann und Sebastian Georg (von links nach rechts) mit ihrem Pokal. Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Gefeiert: Die Ex-Azubis mit ihren Zeugnissen. Foto: Werk

Gefeiert: Die Ex-Azubis mit ihren Zeugnissen. Foto: Werk

Triathlon-Truppe: Die Sprint-Starter vor dem Wettkampf. Foto: Werk

Triathlon-Truppe: Die Sprint-Starter vor dem Wettkampf. Foto: Werk

Stolze Sieger: Die Still-Sprinter hängten alle Wettbewerber ab und holten den Pokal. Foto: Werk

Stolze Sieger: Die Still-Sprinter hängten alle Wettbewerber ab und holten den Pokal. Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: GUS

Foto: GUS

Foto: GUS

Foto: GUS

Foto: GUS

Foto: GUS

Foto: GUS

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Foto: Privat

Foto: Privat

Werft-Chefin Natallia Dean bei der Übergabe des Schecks. Foto: Werk

Werft-Chefin Natallia Dean bei der Übergabe des Schecks. Foto: Werk

Junge Tüftler: Schüler beim Nordbord-Fest in Bremen. Foto: Bahlo

Junge Tüftler: Schüler beim Nordbord-Fest in Bremen. Foto: Bahlo

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Foto: Werk

Begrüßung: Ministerin Manuela Schwesig. Foto: Augustin

Begrüßung: Ministerin Manuela Schwesig. Foto: Augustin

Marketing-Profis: Nina Kuhlmann, Matthias Klug und Rebecca Kellermann (von links) mit der Auszeichnung. Foto: Werk

Marketing-Profis: Nina Kuhlmann, Matthias Klug und Rebecca Kellermann (von links) mit der Auszeichnung. Foto: Werk

Waskönig+Walter: Pfiffiger Nachwuchs

Wirtschaftliche Zusammenhänge kann man verstehen, indem man Fachbücher liest – man kann sie aber auch dadurch lernen, dass man selbst eine Firma steuert. Das ist die Idee des Planspiels „Playbizz“, an dem die Azubis des Kabelspezialisten Waskönig+Walter seit einigen Jahren regelmäßig teilnehmen.

Diesmal lief es besonders gut für das junge Waskönig-Team, bestehend aus Felix Hoppe, Christian Schulte, Rabea Schürmann und Sebastian Georg (Bild rechts oben, von links nach rechts). Nachdem sie bereits das Landesfinale für sich entscheiden konnten, holten sie nun auch auf Bundesebene den ersten Platz.

Dafür gab es viel Lob von den Ausbildern und der Geschäftsleitung, aber auch von den älteren Waskönig-Azubis, die kürzlich ihre Abschluss-Zeugnisse erhielten. Waskönig zählt zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben der Region und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter.

Still: Doppelt erfolgreich

Freude bei den Mitarbeitern der Kommunikationsabteilung von Still: Der Anbieter für innerbetriebliche Logistiklösungen wurde für seine Kampagne „Du bist spielentscheidend!“ mit dem renommierten Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation ausgezeichnet.

Das visuelle Herzstück der Kampagne bilden Fotoporträts von Still-Mitarbeitern in einem Spielertrikot, das im Corporate Design des Unternehmens gestaltet wurde. Die Protagonisten posieren wie Profisportler vor der Kamera und repräsentieren so die verschiedenen Bereiche des Unternehmens.

Der Deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation wurde in diesem Jahr zum 15. Mal verliehen. Initiator der Auszeichnung sind Studierende der Wirtschaftskommunikation der HTW Berlin.

Mit einem Sieg endete auch die Teilnahme der Betriebssportler von Still am Hamburger Triathlon (siehe Seite 8 bis 12). Die Mannschaft bestand aus 82 Beschäftigten, von denen 70 auf der Sprint- und 12 auf der Olympischen Distanz starteten.

Dabei gelang es den Sprintern in der Firmenwertung, den ersten Platz vom Vorjahr bravourös zu verteidigen. Das schnellste Still-Team absolvierte die drei Teilstrecken (0,5 km Schwimmen, 22 km Rad, 5 km Laufen) in sieben Stunden und 17 Minuten.

Ähnlich gut lief es für die olympischen Still-Starter. Das schnellste Team schaffte die Strecke (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) in einer Gesamtzeit von 14 Stunden und 22 Minuten und konnte sich damit, wie bereits im Vorjahr, den zweiten Platz der Firmenwertung sichern.

Dermalog: Auszeichnung für Biometrie-Spezialisten

Mit dem „Hamburg Innovation Award“ wurde der Biometrie-Spezialist Dermalog von Wissenschafts-Senatorin Katharina Fegebank (Vierte von links) mit ausgezeichnet. Damit würdigte die Jury vor allem die rasante Entwicklung des Unternehmens, das sein Geschäft in den vergangenen Jahren mit jährlich zweistelligen Wachstumsraten ausbauen konnte. Ein Großteil dieses Wachstums beruht laut Dermalog auf Innovationen, die im eigenen Haus entwickelt wurden.

Geschäftsführer Günther Mull (Zweiter von rechts) dankte der Jury für ihre Entscheidung und den Hamburger Universitäten für die gute Zusammenarbeit. Der Humanbiologe hatte das Unternehmen 1984 in Hamburg-Harburg gegründet.

Jungheinrich: Schüler zu Besuch

Norderstedt. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Gymnasium Kaltenkirchen besuchten 26 Schüler das Ersatzteilzentrum der Firma Jungheinrich. Der 2013 eröffnete Komplex zählt weltweit zu den modernsten seiner Art und hat etwa 70.000 verschiedene Ersatzteile auf Lager. Bei einer Führung durchs Haus erhielten die Jugendlichen einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten, die bei Jungheinrich angeboten werden.

Premium Aerotec: Radtour nach Speyer

Nordenham. Mehrtägige Rennradtouren haben mittlerweile Tradition bei den Triathleten von Premium Aerotec in Nordenham.Diesmal hatte man sich ein ganz besonderes Ziel ausgesucht: das Werk des Mutterkonzerns Airbus in Speyer. Die rund 640 Kilometer wurden in vier Tagesetappen zurückgelegt, wobei laut Organisator Holger Bösche obendrein 5.170 Höhenmeter zu bewältigen waren. Zurück ging es mit der Bahn, die Räder wurden mit dem Begleitfahrzeug transportiert.

KS Gleitlager: Zeugnisse für Azubis

Papenburg. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde zum Ende der Ausbildung erhielten die frischgebackenen Facharbeiter von KS Gleitlager ihre Zeugnisse und ein kleines Präsent von der Geschäftsführung. Unser Bild zeigt (von links) Ausbilder Josef Scheffler, Uwe Hackmann, Ausbilderin Hannelore Sartorius, Julian Sinning, Personalleiter Heinz Fischer, Lara Meier, Ausbilder Dieter Abeln, Manuela Sürken, Jugendvertreter Wilko Groß und Betriebsrätin Marina Schlömer.

Kinder: Experimentieren und Musizieren

Der Science Club „Nordbord Bremen“, eine gemeinsame Initiative der Arbeitgeberverbände Nordmetall und AGV Nord mit dem Bremer Universum, wurde kürzlich ein Jahr alt. Gefeiert wurde der Geburtstag mit einer großen Veranstaltung im Universum, an der rund 100 Gäste teilnahmen. Die Jungforscher stellten dabei ihre eigenen Projekte vor, außerdem hatten die kleinen und großen Besucher die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen selbst zu experimentieren.

Gut besucht war auch das Kinder- und Familienfest der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das im Park von Schloss Hasenwinkel stattfand. Ehrengast war Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, die mit ihrer Familie kam.

Engagement: Hilfe von Werft-Mitarbeitern

Als die „Queen Mary 2“ bei Blohm + Voss modernisiert wurde, gab es eine Menge gut erhaltenes Inventar, das normalerweise entsorgt worden wäre. Dank des Vereins „Der Hafen hilft“ konnte ein Großteil davon gerettet und an Bedürftige verteilt werden.

Auch die Mitarbeiter der Pella Sietas Werft engagierten sich: Sie starteten eine Aktion, bei der alte Räder für Flüchtlinge repariert wurden. Unterstützt wurde das Projekt von der Initiative „Mitmachen und Engagieren: Metall hilft“ von Nordmetall und IG Metall. Das Bild zeigt Werft-Chefin Natallia Dean bei der Übergabe des Schecks.

Nachgefragt

Noch Handy oder schon Smartphone?

Welches Mobilgerät nutzen Sie?

Bartosz Tuszynski (42), Hafenfacharbeiter aus Meckelfeld:

Ich gehe mit der Zeit und benutze ein Smartphone. Ich kann mich sogar noch an mein erstes Modell von Nokia erinnern. Ich wollte damals unbedingt auch mobil ins Internet. Inzwischen ist das Ding nicht mehr wegzudenken. Allerdings bin ich noch nicht süchtig nach dem Teil, im Urlaub wird es ausgeschaltet.

Mirko Elzener (27), Zerspanungsmechaniker aus Nordenham:

Natürlich nutze ich ein Smartphone. Ich möchte es auch nicht mehr missen, denn mittlerweile kommuniziere ich mit meinen Freunden fast nur noch über Whatsapp oder andere Tools. Eines ist mir aber aufgefallen: Klassische Telefonate führe ich damit eigentlich nur noch selten. Man benutzt das Phone für alles Mögliche, aber kaum noch zum Telefonieren.

Willi Abran (27), Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik aus Bremerhaven:

Ich benutze noch ein altes Handy, und das sehr gern. Ich finde, dass Smartphones die Leute zu sehr von der eigentlichen Kommunikation abhalten. Alle gucken ständig auf ihre Geräte, haben in der Pause zum Beispiel immer schon die Hand in der Hosentasche. Das finde ich ziemlich störend. Ich hatte selbst auch mal ein Smartphone, hab es dann aber wieder gegen ein simples Handy eingetauscht.

Dennis Fuchs (29), Industriemechaniker aus Schenefeld:

„Klar habe ich ein Smartphone, denn es eröffnet mir viele Möglichkeiten. Ich arbeite zum Beispiel im Schichtsystem und kann per Smartphone meine Schichtpläne einsehen. Zudem bin ich Pressesprecher bei der Freiwilligen Feuerwehr und versende meine Pressemitteilungen übers Phone. Im Urlaub allerdings bleibt das Ding meist aus – zumindest tagsüber.


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