„... perfekt drauf!“


Etikettiermaschinen von BBK gehen in die ganze Welt

Beerfelden. Ob Eiernudeln oder Spülmittel für den Verbraucher oder Airbags für die Auto-Industrie: Wo immer es einen hochwertigen Aufkleber braucht, hat das Odenwälder Familienunternehmen BBK eine Lösung. „Mit unseren Maschinen sind Etiketten immer perfekt drauf“, sagt Geschäftsführer Lothar Beck selbstbewusst.

Vor 25 Jahren machte sich der Industriemeister selbstständig, gemeinsam mit seinem Bruder Emil Beck und dem ehemaligen Kollegen Thomas Klotz. Im alten Tanzsaal einer Gaststätte richteten sie sich ein, kauften Maschinen und Material. „Wir hatten 360.000 D-Mark Kredit aufgenommen“, erinnert er sich.

Kunden aus fast allen Branchen

Das Ziel war ehrgeizig: „Wir wollten richtig gute Etikettier- und Sonderanlagen für alle

Industriezweige bauen.“ Vom Tisch- oder Handspendegerät über halbautomatische Anlagen bis zu vollautomatischen Etikettiermaschinen, die man in bestehende Produktionsstraßen integrieren kann.

Anfangs kümmerte sich Lothar Beck um den Vertrieb,  Thomas Klotz und Emil Beck um die Technik. Schon wenige Monate später stellte das neugegründete Unternehmen BBK (die drei Buchstaben stehen für die Nachnamen der Firmengründer) auf der Interpack-Messe in Düsseldorf die erste eigene Etikettiermaschine aus. Das brachte prompt gute Aufträge.

Heute ist BBK ein Unternehmen mit 88 Mitarbeitern und aktuell acht Auszubildenden, sechs Vertretungen innerhalb Deutschlands sowie drei Niederlassungen in Europa. Der Umsatz lag letztes Jahr bei 14 Millionen Euro.

Die Kunden kommen aus fast allen Branchen. Für jedes Produkt findet BBK die richtige Lösung und baut die passende Maschine, damit Zigarettenpäckchen, Süßigkeiten, Gemüse, Kosmetika, Büroartikel und Pharmazeutika ein Etikett bekommen.

Odenwälder Maschinen sind auch in Afrika, Asien und Lateinamerika zu finden, in den USA und in Osteuropa. „Als Service-Techniker kommt man bei uns ganz schön herum“, sagt Elektronik-Spezialist Georg Kostyra. Er ist oft unterwegs, um neue Maschinen zu installieren und Personal vor Ort zu schulen. Auf jeden Einsatz bereitet er sich sorgfältig vor. Besonders wenn es in ausgefallenere Länder geht: „Man sollte schon genau wissen, was einen in entlegenen Winkeln Asiens erwartet.“

Innovation wird großgeschrieben

Elf Ingenieure und Techniker arbeiten in der Entwicklung und Konstruktion. „Sie sorgen für die technisch und wirtschaftlich beste Lösung beim Etikettieren“, betont Lothar Beck. „Gegebenenfalls einschließlich Roboter-Technik, die wir mit anbieten.“

Zudem kooperiert BBK eng mit Ingenieurbüros, die komplette Produktions- und Montagelinien planen und realisieren. Um für die Maschinen auch passende Programme entwickeln zu können, kaufte man 2006 eine Firma für Automations- und Steuerungstechnik. Dort arbeiten weitere 18 Leute.

 

 

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