Nachwuchswerbung: Achtung – MINT-machen!

Netzwerk „think ING“ will helfen, die Ingenieurlücke zu schließen

Berlin. „Wir haben etwa 50.000 Ingenieure zu wenig in Deutschland“, sagt Wolfgang Gollub, beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall für die Nachwuchssicherung zuständig. „Außerdem wird die Lücke zwischen der Qualität der Schulen und den Bedürfnissen der Industrie leider größer.“ Die deutsche Metall- und ElektroIndustrie hält da jeweils gegen – als Unterstützer zahlreicher Projekte im Bereich Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). „Herzstück ist das Portal think ING“, so Gollub, „für jemanden, der Ingenieur werden will, lässt es keine Frage offen – und wer sich anmeldet, wird Teil eines stetig wachsenden Netzwerks.“

think-ing.de


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In diesem Jahr sind bei der Metall- und Elektro-Industrie rund 70.000 junge Leute ins Berufsleben gestartet. Dennoch blieben auch diesmal Tausende Stellen frei. An der Bezahlung kann das wohl kaum liegen.

Azubis der Metall- und Elektro-Industrie verdienen über alle Lehrjahre gerechnet bis zu 1.005 Euro im Monat. Das ist mehr als ein Banklehrling erhält. Die aktuellen Azubi-Entgelte wurden jetzt vom Bundesinstitut für Berufsbildung veröffentlicht.

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