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Mit ihm geht es nach oben


Engagiert: Björn Grosstück kennt sich mit der Technik von Aufzügen aus – und besucht regelmäßig die firmeneigene Akademie. Foto: Fricke

Björn Grosstück ist Service-Techniker bei KONE

Hannover. Was mache ich, wenn ich im Aufzug stecken bleibe? Erlebt hat das zum Glück kaum jemand – 99 Prozent aller Aufzüge sind sogar immer verfügbar. Das verdanken wir Spezialisten wie Björn Grosstück. Er ist Service-Techniker bei der KONE GmbH.

In Hannovers Innenstadt wartet er Aufzüge oder Rolltreppen – in Altenheimen, Wohnhäusern, Einkaufszentren, Bahnhöfen oder Bürogebäuden. Die Vorschriften verlangen eine Wartung einmal jährlich, tatsächlich ist Grosstück „ungefähr zwei bis viermal pro Jahr“ vor Ort. Er fährt mit seinem Astra Kombi, vollgepackt mit dem nötigen Werkzeug und Ersatzteilen, eine Route ab. „Wann wir wo sind, bleibt uns überlassen“ – diese Freiheit hat ihn gereizt. „Deshalb habe ich hier Mechatroniker gelernt.“

„Qualifizierung ist so wichtig“

Der finnische Konzern (weltweit 34.000 Mitarbeiter) hat in Deutschland rund 1.600 Mitarbeiter, in sechs Regionen mit 25 Niederlassungen. Er ist einer der führenden Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen. In Hannover sitzen Verwaltung, Vertrieb, Aus- und Weiterbildung. Dazu zählt auch das Trainingszentrum „KONE Academy“ – in dem Björn Grosstück regelmäßig vorbeischaut.

„Ein- bis zweimal pro Jahr kommt im Schnitt jeder Mitarbeiter für eine Woche zu uns ins Training“, berichtet Akademie-Leiter Roland Grunenberg. 100 Trainingsmaßnahmen setzt er mit seinem Team jährlich um. „Unsere Monteure warten auch die Aufzüge und Rolltreppen von Fremdherstellern. Deshalb ist Qualifizierung so wichtig.“

Die Notrufzentrale für 40.000 Aufzüge in Deutschland und Österreich ist in Hannover. Sie meldet sich, sobald einer fünf Sekunden lang auf den Notrufknopf drückt. Wenn es tatsächlich ernst ist, bekommen die Service-Monteure eine SMS. Björn Gros-stück und seine Kollegen sind dann innerhalb von 30 Minuten vor Ort.

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