Jugend und Technik

Mit dem Skateboard zur IdeenExpo


Einfallsreich: Fabian Seegers, Axel Axt und Peter Barthel (von links) kombinierten ein Skateboard aus Kohlefaser mit ultraleichten Akkus und einer selbstentwickelten Steuerung. Fotos: IdeenExpo (2)

Endrunde im Wettbewerb „Niedersachsen geht auf Ideenfang“

Hannover. Mit dem Steuerungsgerät in der Hand auf Achse: Ferngesteuerte Skateboards sind wohl das denkbar kleinste Kraftfahrzeug. Doch für die echten Fans, die mit dem Brett Kunststücke machen, kommt die Elektronik-Variante nicht infrage: „Weil sie zu schwer sind und man mit ihnen nicht springen kann“, sagt Fabian Seegers (18), Schüler am Beruflichen Gymnasium in Hannover. „Unter 20 Kilo sind die nicht zu kriegen.“ Zu viel Gewicht, um sie untern Arm zu klemmen.

Preise im Wert von 50.000 Euro

Deshalb haben sich Fabian sowie seine Mitschüler Axel Axt (19) und Peter Barthel (19) an die Arbeit gemacht. Ferngesteuert und trotzdem leicht soll es sein, sagten sie sich. Sie bauten sich ein Skateboard aus Kohlefaser mit besonders leichten Achsen, kauften dazu extrem leichte Akkus – und entwickelten eine raffinierte flexible Steuerung für eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Stundenkilometern.

Mit ihrer Entwicklung nahmen die drei Schüler teil am Wettbewerb „Niedersachsen geht auf Ideenfang“, organisiert von der Stiftung NiedersachsenMetall. Originelle, verrückte und praktische Einfälle sollen in naturwissenschaftlich-technische Projekte umgesetzt werden. Neben Preisen im Gesamtwert von 50.000 Euro winkt den besten Ideen ein besonderes Highlight: Die 25 kreativsten Projekte dürfen sich auf der IdeenExpo vom 27. August bis 4. September 2011 präsentieren. Fabian, Axel und Peter sind dabei.

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