Moment mal!

Mars-Forscherin Christiane Heinicke tickt normaler, als man denkt

Ein Jahr hat sie in einem kleinen Team auf einem simulierten Mars gelebt. Christiane Heinicke hat trotz der extremen Bedingungen Fähigkeiten trainiert, die fast jeder aus seinem Betriebsalltag kennt.

Simulierter Planet: Christiane Heinicke bei der Arbeit. Foto: TU Ilmenau

Simulierter Planet: Christiane Heinicke bei der Arbeit. Foto: TU Ilmenau

Sie will die erste deutsche Frau im Weltall werden. Ein Jahr verbrachte Christiane Heinicke im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde Nasa in einer simulierten Marstation – mit einem kleinen Forscherteam auf Hawaii, isoliert von der Außenwelt.

Da hat sie Fähigkeiten trainiert, wie sie jeder im Betriebsalltag braucht: „Die des Zuhörens vielleicht“, sagt sie – etwa um Konflikte in der Gruppe zu lösen.

Als Ausgleich zur mangelnden Bewegung an ihrem ungewöhnlichen Arbeitsplatz ist die Physikerin regelmäßig aufs Laufband gegangen. Und für die Entspannung hat sie Mundharmonika spielen gelernt. Betriebssport, Weiterbildung und Work-Life-Balance unter extremen Bedigungen also.

Dieses Engagement bringt der 30-Jährigen gute Aufstiegsperspektiven. Mit ihrer Bewerbung für die Initiative „Astronautin 2020“ hat sie durchaus Chancen.


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aktualisiert am 11.12.2017

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