Projektarbeit

Luftraum gesperrt: Countdown für die „Black Pearl“!


Spektakuläre Werbung für Technik-Berufe

Der Luftraum über Hillerse (Südheide/Gifhorn) ist von der Flugsicherung gesperrt. Grund dafür sind Raketenstarts auf dem Flugfeld der Modellflieger des örtlichen Sportvereins. „Black Pearl“ (Schwarze Perle), die erste von insgesamt drei Raketen, ist das Ergebnis einer Projektarbeit von 16 Gymnasiasten unter der Regie von Experten. Die kommen von der ERIG, die Experimental Raumfahrt-Interessengemeinschaft im Braunschweiger Institut für Luft- und Raumfahrttechnik.

Fachleute führen Start-Regie

Das Geschoss entsteht an zwei Projekttagen im Sommer, zu denen die Stiftung NiedersachsenMetall die Schüler eingeladen hatte. Kräfteverhältnisse und Maße stehen im Vordergrund. Die Schüler fertigen Rohr und Gleitwerk, statten die Spitze mit einem Fallschirm aus, bauen Motor und Technik in die Rakete.

Beim Start führen die Fachleute von ERIG Regie: Einer Checkliste minutiös folgend, bringen sie den gummiartigen Festbrennstoff ein und montieren die Rakete auf der Abschussrampe.

Mit dem Sechsfachen der Erdbeschleunigung verschwindet die 1.400 Gramm schwere „Schwarze Perle“ in rund 400 Metern Höhe, bevor sie den kleinen Fallschirm zündet, der die Spitze wieder zur Erde sinken lässt.

„Ein unglaubliches Erlebnis für die Schüler“, sagt Ulrich Rode, Bildungsreferent der Stiftung NiedersachsenMetall. „Bisher gab’s nur mit SilvesterRaketen Erfahrungen.“

Die eindrucksvolle Zündkraft dieser Rakete wünscht er sich auch für die Begeisterung junger Menschen für technisch-gewerbliche Berufe.

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Schlagwörter: Ausbildung

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